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Bankkonto in Deutschland: So klappt es

Viele Neuankömmlinge scheitern beim Versuch, ein Bankkonto in Deutschland zu eröffnen — von Sprachbarrieren bis zur SCHUFA. Dieser praktische Leitfaden erklärt die nötigen Schritte, vergleicht traditionelle und Online-Banken und zeigt, was bei einer Ablehnung zu tun ist.

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فريق برليننا

Berlinuna Redaktionsteam - Wir bringen Ihnen die neuesten Nachrichten und wichtige Informationen für die arabische Gemeinschaft in Deutschland.

•8. Februar 2026•4 Min. Lesezeit•50 Aufrufe
Bankkonto in Deutschland: So klappt es

Berlinuna / AI Generated

Sara stand vor der Sparkasse-Filiale an der Karl-Marx-Straße in Berlin-Neukölln, eine Mappe voller Unterlagen in der Hand. Reisepass, Aufenthaltstitel, Mietvertrag — alles dabei. Nach zwanzig Minuten holprigem Deutsch ging sie ohne Konto wieder nach Hause. Der Grund? Ihr fehlte die Steueridentifikationsnummer.

Saras Geschichte ist kein Einzelfall. Laut der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat jede Person mit rechtmäßigem Aufenthalt in Deutschland seit 2016 Anspruch auf ein sogenanntes Basiskonto. Aber zwischen Gesetz und Realität klafft eine Lücke — viele arabische Neuankömmlinge (besonders Geflüchtete) werden beim ersten Versuch abgewiesen, ohne ihre Rechte zu kennen.

Und ein Bankkonto ist in Deutschland keine Option, sondern Pflicht. Ohne Konto kein Gehalt, keine Mietzahlung, keine Krankenversicherung. Es ist der erste Schlüssel zum Alltag.

Bankkarten und Euro-Münzen — Symbolbild für das deutsche Bankensystem
Symbolbild. Photo by Markus Spiske on Unsplash

Welche Dokumente brauchen Sie wirklich?

Der Prozess beginnt mit den Grundlagen: ein gültiger Reisepass oder Personalausweis, dann eine Meldebescheinigung vom Bürgeramt als Adressnachweis. Für Nicht-EU-Bürger kommt der Aufenthaltstitel hinzu. Das war's im Prinzip.

Der Haken: Manche Banken verlangen zusätzlich die Steueridentifikationsnummer, andere nicht. Diese Nummer kommt automatisch per Post — aber erst zwei bis drei Wochen nach der Anmeldung. Das kann frustrierend sein (vor allem wenn man dringend ein Konto braucht). Die Lösung? Banken wie N26 verzichten bei der Kontoeröffnung auf diese Nummer.

Filialbank oder Online-Bank?

Die Verbraucherzentrale erklärte den wesentlichen Unterschied: Das reguläre Girokonto bietet mehr Leistungen, erfordert aber eine SCHUFA-Prüfung. Das Basiskonto hingegen steht jedem rechtmäßig Ansässigen gesetzlich zu — auch ohne Kredithistorie.

Traditionelle Banken wie Sparkasse, Commerzbank und Deutsche Bank haben Filialen in fast jedem Stadtteil. Der große Vorteil: persönliche Beratung vor Ort. Das ist wichtig für Menschen, die noch nicht fließend Deutsch sprechen und Unterstützung brauchen. Aber die monatlichen Gebühren liegen bei 5 bis 12 Euro, und manche Filialen — das muss man leider so sagen — behandeln Kunden ohne Deutschkenntnisse mit spürbarem Zögern.

Online-Banken wie N26, Vivid Money und Tomorrow bieten dagegen kostenlose oder fast kostenlose Konten. Die Eröffnung läuft komplett über das Smartphone — in 10 bis 15 Minuten, mit Video-Identifizierung. Berichten zufolge bedient N26 allein mehr als 8 Millionen Kunden europaweit. Das macht sie bei Neuankömmlingen besonders beliebt.

Person nutzt Smartphone für Mobile Banking
Symbolbild. Photo by Clay Banks on Unsplash

SCHUFA: Die unsichtbare Hürde

Die SCHUFA ist Deutschlands größte Kreditauskunftei und speichert Daten von mehr als 68 Millionen Menschen. Make it in Germany wies darauf hin, dass viele Neuankömmlinge das System nicht verstehen. Das Kernproblem? Wer gerade erst nach Deutschland gekommen ist, ist für die SCHUFA quasi unsichtbar. Das bedeutet nicht, dass man einen schlechten Score hat — es bedeutet, dass man gar keinen hat.

Und hier passiert der häufigste Fehler: Einige Banken lehnen ein reguläres Girokonto ab, weil keine SCHUFA-Daten vorliegen — obwohl sie gesetzlich verpflichtet sind, ein Basiskonto anzubieten. Die BaFin betonte, dass Betroffene bei unberechtigter Ablehnung eine formelle Beschwerde einreichen können. Die gute Nachricht: Einen positiven SCHUFA-Score aufzubauen dauert keine Jahre. Ein Handyvertrag oder eine regelmäßig bezahlte Versicherungsrate genügt, um innerhalb weniger Monate eine Kredithistorie aufzubauen.

Was tun bei Ablehnung?

Eine Ablehnung ist nicht das Ende. Die Verbraucherzentrale bestätigte: Jede Bank ist gesetzlich verpflichtet, ein Basiskonto für jeden rechtmäßig Ansässigen zu eröffnen. Wird der Antrag abgelehnt, sollte man die Ablehnung schriftlich verlangen — das steht jedem zu. Dann kann man sich direkt an die BaFin wenden. Oft reicht es schon, die Worte "Basiskonto" und "Zahlungskontengesetz" gegenüber dem Bankmitarbeiter zu erwähnen, damit sich die Situation ändert.

Wer sich den Ärger komplett ersparen will, für den sind Online-Banken die schnellste Alternative. Ein N26-Konto (zum Beispiel) erfordert weder SCHUFA noch Termin noch Filialbesuch. Alles, was man braucht: Reisepass, deutsche Adresse und ein Smartphone.

Formulare und Dokumente — Unterlagen für die Kontoeröffnung
Symbolbild. Photo by Mediamodifier on Unsplash

Praktische Zusammenfassung

Ein Bankkonto in Deutschland zu eröffnen ist weniger kompliziert als es scheint — aber man muss das System kennen und etwas Beharrlichkeit mitbringen. Zuerst die Adresse beim Bürgeramt anmelden und die Meldebescheinigung besorgen; dann entweder eine Online-Bank ausprobieren, wenn es schnell gehen muss, oder mit allen Unterlagen zur nächsten Sparkasse oder Commerzbank gehen. Und bei einer Ablehnung gilt: nicht aufgeben. Das Gesetz steht auf Ihrer Seite.

Hinweis: Einige Namen und Details in diesem Artikel wurden zum Schutz der Privatsphäre geändert.

Quellen / المصادر

  1. BaFin - Girokonto: Ihr Recht auf ein Basiskonto
  2. Verbraucherzentrale - Basiskonto für alle
  3. Make it in Germany - Opening a Bank Account
  4. Zahlungskontengesetz (ZKG) - Gesetzestext

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