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Ramadan in Berlin und automatisches Kindergeld – Tagesüberblick

Die wichtigsten Themen der deutschen Presse heute: Ramadan in Berlin, automatisches Kindergeld, Großrazzia gegen Schleuser in NRW und neue Entwicklungen in der Migrationspolitik

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فريق برليننا

Berlinuna Redaktionsteam - Wir bringen Ihnen die neuesten Nachrichten und wichtige Informationen für die arabische Gemeinschaft in Deutschland.

•19. Februar 2026•5 Min. Lesezeit•21 Aufrufe
Ramadan in Berlin und automatisches Kindergeld – Tagesüberblick

صورة توضيحية / Symbolbild. Photo: Mika Baumeister/Unsplash

Top-Nachrichten für Araber in Deutschland

Guten Abend! Die wichtigsten Meldungen der deutschen Presse für die arabische Community in Deutschland.

Presse-Echo – Abendausgabe, Donnerstag, 19. Februar 2026. Mit Beginn des Ramadan feiert die muslimische Gemeinschaft in Berlin den Fastenmonat, während Debatten über Kindergeld, Sozialhilfe und Migrationspolitik die deutschen Schlagzeilen bestimmen.

1. Ramadan in Berlin: 300.000 Muslime beginnen den Fastenmonat

Quelle: RBB24

Rund 300.000 Muslime in Berlin begrüßen den Ramadan. Moscheen und islamische Kulturzentren in der ganzen Stadt – von Neukölln über Kreuzberg bis Moabit – organisieren Iftar-Veranstaltungen und religiöse Programme während des gesamten Fastenmonats.

Warum es Sie betrifft: Muslimische Berliner können sich an ihrer lokalen Moschee über Veranstaltungen und Gemeinschaftsiftars in ihrer Nachbarschaft informieren.

2. Kindergeld künftig automatisch ohne Antrag

Quellen: Tagesschau / Der Spiegel

Finanzminister Lars Klingbeil schlägt vor, das Kindergeld (255 Euro/Monat je Kind) künftig automatisch ohne Antrag auszuzahlen. Zehntausende anspruchsberechtigte Familien erhalten die Leistung derzeit nicht, weil sie keinen Antrag stellen – oft aus Unkenntnis oder bürokratischen Hürden.

Warum es Sie betrifft: Familien mit Kindern könnten künftig automatisch Kindergeld erhalten, ohne das aufwändige Antragsverfahren bei der Familienkasse durchlaufen zu müssen.

3. Großrazzia in NRW: 600 Beamte gegen mutmaßliche Schleuserbande

Quelle: Der Spiegel

Mehr als 600 Einsatzkräfte beteiligten sich in Nordrhein-Westfalen an einer koordinierten Razzia gegen eine mutmaßliche Schleuserbande. Die gleichzeitig durchgeführten Durchsuchungen an mehreren Standorten erfolgten nach monatelangen Ermittlungen.

Warum es Sie betrifft: Die deutschen Behörden intensivieren ihre Ermittlungen gegen Schleusernetzwerke und setzen dabei zunehmend auf großangelegte Operationen.

4. Sozialverbände kritisieren geplante Bürgergeld-Verschärfungen

Quelle: Tagesschau

Große Sozialverbände lehnen Pläne zur Verschärfung der Bürgergeld-Regelungen ab. Sie warnen, dass die geplanten Änderungen besonders vulnerable Bevölkerungsgruppen – darunter Geflüchtete, Migranten und Langzeitarbeitslose – unverhältnismäßig stark treffen würden.

Warum es Sie betrifft: Bürgergeld-Empfänger sollten die laufende Debatte verfolgen, da sich Bedingungen und Beträge in naher Zukunft ändern könnten.

5. Minister fordert Ende der Grenzkontrollen zu Polen

Quellen: Zeit Online / Tagesspiegel

Der Innenminister drängt auf Aufhebung der stationären Grenzkontrollen an der deutsch-polnischen Grenze innerhalb des Schengen-Raums. Er sieht die Ausnahmemaßnahmen als Belastung für die Reisefreiheit und die bilateralen Beziehungen.

Warum es Sie betrifft: Reisende zwischen Deutschland und Polen sowie Asylsuchende über diese Route könnten von einer Entspannung der Grenzlage profitieren.

6. Neukölln sichert Wohngebäude per Vorkaufsrecht

Quelle: RBB24

Der Bezirk Neukölln hat sein Vorkaufsrecht für ein Wohngebäude in der Jansastraße genutzt, um die Mieten dauerhaft zu sichern und Verdrängung durch Spekulation zu verhindern. Neukölln ist einer der vielfältigsten Bezirke Berlins mit einem hohen Anteil arabischer und muslimischer Bewohner.

Warum es Sie betrifft: Für Mieter in Neukölln ist der bezirkliche Vorkauf eine positive Entwicklung, die Verdrängung durch steigende Mietpreise entgegenwirkt.

7. Trumps "Friedensrat" zu Gaza hält erste Sitzung ab

Quellen: Tagesschau / Zeit Online

US-Präsident Trump eröffnete die erste Sitzung seines sogenannten „Friedensrats" zum Gaza-Konflikt und kündigte Milliardenhilfen sowie den Einsatz von Soldaten aus fünf Ländern an. Die deutschen Medien äußern Skepsis über die Umsetzbarkeit der Vorschläge und die fehlenden konkreten Details.

Warum es Sie betrifft: Die arabische Diaspora in Deutschland verfolgt die Lage in Gaza aufmerksam; die deutsche Berichterstattung über US-Initiativen bietet einen wichtigen europäischen Blickwinkel.

Diese Zusammenfassung gibt einen Überblick über die deutsche Presselandschaft. Für vollständige Berichte besuchen Sie bitte die verlinkten Originalquellen. Inhalte wurden von Berlinuna redaktionell aufbereitet, nicht wörtlich übersetzt.

Quellen

  1. RBB24 – Ramadan beginnt: rund 300.000 Muslime in Berlin
  2. Tagesschau – Kindergeld künftig ohne Antrag
  3. Der Spiegel – NRW: 600 Einsatzkräfte gegen mutmaßliche Schleuserbande
  4. Tagesschau – Sozialverbände kritisieren Verschärfung bei Grundsicherung
  5. Zeit Online – Migrationspolitik: Minister dringt auf Ende der Grenzkontrollen zu Polen
  6. RBB24 – Bezirk Neukölln nutzt Vorkaufsrecht für Wohnhaus in Jansastraße
  7. Tagesschau – Trump eröffnet erste Sitzung des "Friedensrats" zu Gaza

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