
Bildquelle: makabera · Pixabay License
Buckelwal steckt zum dritten Mal in der Ostsee fest
Ein 13,5 Meter langer Buckelwal ist seit Tagen an der Ostseeküste bei Lübeck gestrandet. Rettungskräfte befreiten ihn zweimal, doch am Sonntag saß er zum dritten Mal auf einer Sandbank fest. Sein Gesundheitszustand hat sich erheblich verschlechtert. Die Behörden schließen eine Einschläferung aus und hoffen, dass das Tier den Weg zurück in den Atlantik findet.
Berlinuna Redaktion
Berlinuna Redaktionsteam - Wir bringen Ihnen die neuesten Nachrichten und wichtige Informationen für die arabische Gemeinschaft in Deutschland.
Vor der Küste bei Lübeck taucht ein dunkler Rücken langsam aus dem flachen Ostseewasser auf. 13,5 Meter lang, rund 25 Tonnen schwer. Ein Buckelwal, der normalerweise im Atlantik lebt, steckt seit Tagen in der Ostsee fest. Was als ungewöhnliche Sichtung begann, ist inzwischen zu einem dramatischen Rettungseinsatz geworden.
Dreimal befreit, dreimal gestrandet
Am Freitag gelang es einem Rettungsteam, den Wal mit einem Bagger zu befreien. Sie gruben eine Rinne, durch die das Tier in tieferes Wasser schwimmen konnte. Der Erfolg hielt nicht lange an. Schon bald darauf saß der Wal auf einer zweiten Sandbank bei Wismar fest.
Am Samstagabend half steigender Wasserstand dem Tier, sich erneut zu lösen. Doch am Sonntag kam die ernüchternde Nachricht: Der Wal war zum dritten Mal aufgelaufen.
Burkard Baschek, Direktor des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund, erklärte gegenüber Medien: "Die Prognose insgesamt sieht nicht gut aus." Die Atemfrequenz des Tieres sei zurückgegangen. Es reagiere kaum noch auf vorbeifahrende Schiffe. Sein Gesundheitszustand habe sich erheblich verschlechtert. Am Montagmorgen soll der Wasserstand um weitere 40 Zentimeter fallen, was die Lage zusätzlich verschärfen könnte.
Wie kam der Wal in die Ostsee?
Buckelwale verirren sich nur äußerst selten in die Ostsee. Experten vermuten, dass das Tier einem Fischschwarm gefolgt ist und durch die engen dänischen Meeresstraßen in die Ostsee gelangte, ohne den Rückweg zu finden. Eine weitere Theorie: Unterwasserlärm von U-Booten könnte sein Orientierungssystem gestört haben.
Die deutschen Behörden haben eine Einschläferung ausgeschlossen. Die Wasserschutzpolizei überwacht die Bewegungen des Wals. Touristenboote dürfen sich dem Tier nicht nähern. Die Hoffnung bleibt, dass der Wal genug Kraft findet, um nach Norden in die Nordsee zu schwimmen und von dort zurück in den offenen Atlantik. Eine Geschichte, die noch auf ihr gutes Ende wartet.
Weiterlesen
Naheliegende Stücke zum Thema, bewusst knapp gehalten.
- 01
Protest vor US-Botschaft in Berlin
Am 250. US-Unabhängigkeitstag wurde der Pariser Platz nicht nur zur Kulisse offizieller Symbolik. Vor der amerikanischen Botschaft protestierten Menschen gegen Trumps Politik, mit Demokratie- und Einwanderungsbotschaften auf selbstgemachten Schildern. Laut Welt, unter Berufung auf die Veranstalter, waren es etwa 150 bis 200 Menschen. Die Szene zeigt, wie Auslandspolitik mitten in Berlin landet.
Nachrichtenفريق برليننا - 02
Brandenburger Tor leuchtet für USA
Nicht jede Beleuchtung am Brandenburger Tor ist nur Kulisse. Am Abend des 4. Juli 2026 setzt Berlin das Wahrzeichen in US-Farben und verbindet das mit der eigenen Freiheitsgeschichte. Wer das Licht am Pariser Platz sieht, schaut also nicht nur auf ein Jubiläum der USA, sondern auf eine Berliner Botschaft über Schutz, Erinnerung und politische Symbolik.
Nachrichtenفريق برليننا - 03
Fachkräfte-Überholspur und Renten-Einschnitte – Tagesüberblick
Die wichtigsten Themen der deutschen Presse heute: Neue Fast Lane für Fachkräfte in Hessen, Einschnitte bei Pflege und Rente, Verlängerung der 1000-Euro-Entlastungsprämie.
Nachrichtenفريق برليننا
Berlinuna Redaktion
Berlinuna Redaktionsteam - Wir bringen Ihnen die neuesten Nachrichten und wichtige Informationen für die arabische Gemeinschaft in Deutschland.
Kommentare
Redaktioneller Kontext
- Status
- Ausstehend
- Quellenhinweis
- Die Transparenzseite erklärt Recherche und Prüfung.
- Aktualisiert
- 30. März 2026
- Korrektur oder Hinweis
- Wenn etwas nicht stimmt, erreichen Sie die Redaktion über die Kontaktseite.