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Cannabis in Deutschland: Was ist erlaubt?

Seit April 2024 ist Cannabis in Deutschland teilweise legal. Doch die Regeln sind komplex, und viele kennen die Grenzen nicht. Hier erfahren Sie, was Sie wissen müssen.

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فريق برليننا

Berlinuna Redaktionsteam - Wir bringen Ihnen die neuesten Nachrichten und wichtige Informationen für die arabische Gemeinschaft in Deutschland.

•25. Januar 2026•3 Min. Lesezeit•174 Aufrufe
Cannabis in Deutschland: Was ist erlaubt?

صورة توضيحية / Symbolbild. Photo: Tingey Injury Law/Unsplash · Unsplash License

Am Bahnhof Ostkreuz in Berlin stoppte die Polizei letzte Woche einen 23-jährigen Syrer. Der Grund? Cannabisgeruch aus seiner Jackentasche. Er hatte 30 Gramm dabei - fünf Gramm über dem gesetzlichen Limit. Die Folge: Ein Ermittlungsverfahren und mögliche Auswirkungen auf seine Aufenthaltserlaubnis.

"Ich dachte, Cannabis ist jetzt legal" - diesen Satz hören Migrationsanwälte seit dem 1. April 2024 ständig. Doch die Realität ist deutlich komplizierter.

Was hat sich tatsächlich geändert?

Das neue Cannabisgesetz (CanG) hat Cannabis nicht vollständig legalisiert. Es setzt strenge Grenzen, die viele nicht kennen. Die maximale Besitzmenge in der Öffentlichkeit beträgt nur 25 Gramm - nicht 50, wie manche glauben. Zu Hause sind 50 Gramm erlaubt. Wer diese Mengen überschreitet, begeht eine Straftat.

Cannabis-Pflanze in Deutschland - neue Gesetze
Symbolbild. Photo by Esteban Lopez on Unsplash

Laut Bundesgesundheitsministerium ist der Konsum in einem Umkreis von 100 Metern um Schulen, Kitas und Sportstätten komplett verboten. Wissen Sie, wo diese Zonen genau verlaufen? Die meisten Menschen nicht.

Die echte Gefahr: Auswirkungen auf den Aufenthalt

Hier liegt das eigentliche Problem für Ausländer. Paragraph 54 des Aufenthaltsgesetzes besagt, dass eine "Verurteilung wegen einer Drogentat" zur Ablehnung der Aufenthaltsverlängerung oder sogar zur Ausweisung führen kann. Trotz Teillegalisierung bleiben Verstöße - auch kleine - im Führungszeugnis vermerkt.

Ein Sprecher des Landesamts für Einwanderung Berlin erklärte gegenüber einer lokalen Zeitung: "Jeder Fall wird individuell geprüft, aber jede Verurteilung wird als negativer Faktor gewertet." Was bedeutet das? Selbst ein Bußgeld kann Ihr Leben erschweren.

Was ist eine THC-Einheit?

Eine britische Forscherin hat ein System entwickelt, um Cannabis-Dosen zu messen - ähnlich wie Alkohol in Einheiten. Laut ihrer Studie in der Fachzeitschrift Addiction entspricht eine THC-Einheit 5 mg Wirkstoff. Das Risiko beginnt bei 10 Einheiten täglich (50 mg THC).

Aber - und das ist wichtig - die THC-Konzentration im Cannabis auf dem deutschen Markt liegt zwischen 10% und 25%. Das bedeutet: Ein Gramm kann 2-5 THC-Einheiten enthalten. Die Berechnung ist nicht einfach.

Cannabis Social Clubs: Die legale Alternative

Seit Juli 2024 kann man Cannabis Social Clubs beitreten. Diese gemeinnützigen Vereine bauen Cannabis gemeinschaftlich an. Aber die Auflagen sind streng: Maximal 500 Mitglieder, keine Werbung, und man muss in Deutschland wohnen.

Bisher wurden etwa 380 Clubs deutschlandweit registriert, berichtet die Tagesschau. Die meisten befinden sich jedoch noch im Aufbau.

Autofahren und Cannabis: Rote Linie

Auch wenn Sie Cannabis legal konsumiert haben - Fahren unter Einfluss bleibt strikt verboten. Der gesetzliche THC-Grenzwert im Blut liegt bei 3,5 Nanogramm/ml - ein Wert, der tagelang nach dem Konsum nachweisbar sein kann. Die Strafe? Bis zu 500 Euro Bußgeld und ein Monat Führerscheinentzug beim ersten Mal.

Autofahren - Cannabis-Warnung
Symbolbild. Photo by why kei on Unsplash

Für Ausländer kann der Führerscheinverlust den Jobverlust bedeuten - besonders für Lieferfahrer oder Transportarbeiter.

Ein letzter Rat

Ist Cannabis legal? Teilweise. Ist es sicher für Ausländer? Nicht unbedingt. Das neue Gesetz wurde primär für deutsche Staatsbürger konzipiert und berücksichtigt die Komplexität des Aufenthaltsrechts nicht. Wenn Sie eine befristete Aufenthaltserlaubnis haben oder sich im Einbürgerungsverfahren befinden - überlegen Sie zweimal, bevor Sie ein Risiko eingehen.

Hinweis: Einige Namen und Details in diesem Artikel wurden zum Schutz der Privatsphäre geändert.

Quellen

  1. Bundesgesundheitsministerium - FAQ zum Cannabisgesetz
  2. Cannabisgesetz (CanG) - Volltext
  3. Tagesschau - Bilanz der Cannabis Social Clubs
  4. ADAC - Cannabis im Straßenverkehr

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