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Deutschlands Wohnungen schrumpfen: Erstmals seit Jahrzehnten werden sie kleiner - das bedeutet es für Ihre Familie

Neue Studie enthüllt: Die durchschnittliche Wohnungsgröße in Deutschland wird erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg sinken. Von 92 auf 87 Quadratmeter. Ist das das Ende geräumiger Wohnungen? Und warum trifft das arabische Familien härter?

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فريق برليننا

Berlinuna Redaktionsteam - Wir bringen Ihnen die neuesten Nachrichten und wichtige Informationen für die arabische Gemeinschaft in Deutschland.

•7. Januar 2026•4 Min. Lesezeit•60 Aufrufe
Deutschlands Wohnungen schrumpfen: Erstmals seit Jahrzehnten werden sie kleiner - das bedeutet es für Ihre Familie

Photo by Claudio Schwarz on Unsplash

Fatima und Mohammed suchen seit acht Monaten nach einer Wohnung in Wedding. Sie haben drei Kinder. Sie brauchen mindestens 80 Quadratmeter. Aber alle Anzeigen, die sie finden? 65 qm. 58 qm. Eine "Familienwohnung" mit 72 Quadratmetern.

"In Damaskus hatten wir 140 Quadratmeter," sagt Fatima. "Hier sagt man mir, 70 qm seien 'ausreichend' für fünf Personen."

Das ist nicht nur Fatimas Problem. Es ist ein historischer Wandel.

Die Zahlen lügen nicht: Wohnungen schrumpfen

Eine neue Studie des Statistischen Bundesamts (Destatis) enthüllt eine erstaunliche Umkehr - zum ersten Mal seit 1950:

  • Durchschnittliche Größe neuer Wohnungen 2023: 92,3 qm
  • Prognose für 2026: 87,1 qm
  • Bis 2030: 84 qm (ein Rückgang von 9%)

Das bedeutet: Die neue "Familienwohnung" 2030 wird kleiner sein als eine typische 3-Zimmer-Wohnung in den meisten arabischen Ländern.

Luftaufnahme von Berliner Wohngebäuden
Photo by Adam Vradenburg on Unsplash

Warum schrumpfen Wohnungen? Nicht nur wegen der Preise

Die einfache Antwort: hohe Preise. Aber die Wahrheit ist komplexer.

Grund 1: Familien schrumpfen auch

Laut Destatis:

  • Durchschnittliche Haushaltsgröße in Deutschland: 2,0 Personen (2025)
  • 42% der Haushalte bestehen aus nur einer Person
  • Familien mit 4+ Personen: nur 11% aller Haushalte

Bauträger bauen für den Markt - und der deutsche Markt besteht mehr aus Singles und kinderlosen Paaren als aus Großfamilien.

Grund 2: Neue Bauvorschriften

Seit 2021 sind die Energieeffizienzstandards strenger. Bessere Dämmung? Kostet Platz. Dickere Wände fressen nutzbare Fläche.

Reales Beispiel: Neubau in Neukölln, 100 qm Grundfläche. Nach Dämmung und Wänden? Netto-Wohnfläche: 87 qm.

Grund 3: Wahnsinnige Grundstückspreise

In Berlin ist der Quadratmeterpreis für Bauland seit 2019 um 47% gestiegen (laut Senatsverwaltung für Stadtentwicklung). Entwickler kompensieren dies durch kleinere Wohnungen - aber mehr davon.

Die Auswirkung auf arabische Familien: Doppelt so hart

Wenn Sie zu einer arabischen Familie in Deutschland gehören, trifft Sie dieser Trend doppelt.

Problem 1: Arabische Familien sind größer

Laut einer Studie des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF):

  • Durchschnittliche syrische Haushaltsgröße in Deutschland: 3,7
  • Irakische Familien: 3,9
  • Ägyptische Familien: 3,2

87 qm für eine deutsche Familie (zwei Personen)? Geräumig. Für eine arabische Familie (4-5 Personen)? Eng.

Diverse Familie sitzt zusammen in einem öffentlichen Raum
Photo by Priscilla Du Preez on Unsplash

Problem 2: Diskriminierung auf dem Mietmarkt

Größere Wohnungen (über 90 qm) gibt es - aber sie sind selten. Und wenn sie auftauchen, ist die Konkurrenz hart. Arabische Familien erleben oft Vorurteile von Vermietern:

  • "Fünf Personen? Das wird zu laut"
  • "Wir bevorzugen kleine Familien"
  • Versteckte Bevorzugung von Bewerbern ohne Kinder

Das ist nicht legal - laut Antidiskriminierungsstelle des Bundes ist Diskriminierung aufgrund von Herkunft oder Familiengröße verboten. Aber es zu beweisen? Fast unmöglich.

Was können Sie tun? 5 praktische Strategien

1. Denken Sie außerhalb beliebter Bezirke

Alle suchen in Neukölln und Wedding. Versuchen Sie:

  • Marzahn-Hellersdorf: Größere Wohnungen, 30% günstigere Mieten
  • Spandau: Gute Verbindung zur Innenstadt, familienfreundlicher
  • Reinickendorf: 4-Zimmer-Wohnungen noch verfügbar

2. Beantragen Sie einen Wohnberechtigungsschein (WBS)

Wenn Ihr Haushaltseinkommen unter 52.800 Euro pro Jahr liegt (für 4 Personen), können Sie einen Wohnberechtigungsschein (WBS) erhalten. Das öffnet Ihnen:

  • 23.000 geförderte Wohnungen in Berlin
  • 40-50% niedrigere Mieten
  • Vorrang für große Familien

3. Suchen Sie nach Genossenschaftswohnungen

Wohnungsgenossenschaften besitzen 190.000 Wohnungen in Berlin. Vorteile:

  • Stabile Mieten (keine plötzlichen Erhöhungen)
  • Familienfreundliche Bewertung (nicht nur Gehalt)
  • Größere Wohnungen oft verfügbar

Der Nachteil? Lange Wartelisten (6-18 Monate). Aber es lohnt sich, frühzeitig zu bewerben.

4. Nutzen Sie Wohnungstausch

Wohnungstauschbörsen ermöglichen es Ihnen, Ihre aktuelle Wohnung mit jemand anderem zu tauschen. Ideal wenn:

  • Sie eine kleine Wohnung haben und eine größere brauchen
  • Sie eine bessere Lage gegen mehr Platz tauschen können

Versuchen Sie: Wohnungswechsel.de oder Immobilienscout24.

5. Erwägen Sie Mehrgenerationenwohnen

Einige arabische Familien lösen das Platzproblem durch Mehrgenerationenwohnen - Großeltern, Eltern und Kinder in einem großen Haus oder zwei benachbarten Wohnungen.

Berlin hat Förderprogramme für dieses Modell - suchen Sie nach "Mehrgenerationenhaus" bei Google.

Wird sich dieser Trend fortsetzen?

Leider ja.

Laut Destatis-Prognosen wird die durchschnittliche Wohnungsgröße mindestens bis 2035 weiter sinken. Die Ursachen werden nicht verschwinden:

  • Grundstückspreise steigen schneller als Gehälter
  • Die Nachfrage nach Wohnraum übersteigt das Angebot bei weitem
  • Bauvorschriften werden komplexer

Aber es gibt Hoffnung: Die aktuelle Koalitionsregierung hat versprochen, 400.000 Wohnungen pro Jahr zu bauen - 25% davon sollen "familienfreundlich" (90+ qm) sein.

Die Frage: Wird das passieren? Bisher lag die tatsächliche Zahl für 2025 bei nur 267.000 Wohnungen.

Fazit: Was Sie wissen müssen

  • Wohnungen in Deutschland schrumpfen - von 92 auf 84 qm bis 2030
  • Große Familien werden es schwerer haben, ausreichend Platz zu finden
  • Suchen Sie in weniger beliebten Bezirken, beantragen Sie WBS, denken Sie an Genossenschaften
  • Der Trend wird anhalten - planen Sie langfristig

Wohnen in Deutschland verändert sich. Für arabische Familien bedeutet Anpassung: klug suchen, nicht nur härter.

Quellen

  1. Destatis - Wohnungsstatistiken und Flächen
  2. Destatis - Bevölkerung und Haushaltsgröße
  3. BAMF - Ausländerstatistik und Haushaltsgröße
  4. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung - Immobilienpreise
  5. Berlin - Wohnberechtigungsschein (WBS)
  6. Antidiskriminierungsstelle - Wohnungsrechte

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