Skip to main content
Über unsKontakt
Berlinuna - برليننا
Startseite
Nachrichten
Aktuelle NewsPolitikBerlin
Lebensführer
Kultur
Wirtschaft
Technologie
Sport
Frag Berlinuna
Abonnieren
Berlinuna - برليننا

Über Berlinuna

Unabhängige arabische Nachrichtenplattform für die arabische Gemeinschaft in Deutschland seit 2025. Wir bieten zuverlässige Nachrichten und praktische Lebensführer.

Folgen Sie uns

Bereiche

  • Nachrichten
  • Lebensführer
  • Kultur
  • Wirtschaft
  • Sport

Entdecken

  • Frag Berlinuna
  • Technologie
  • Berlin
  • Politik
  • Autoren
  • Tags

Unternehmen

  • Über uns
  • Kontakt
  • Impressum

Rechtliches

  • Datenschutz
  • Nutzungsbedingungen
  • Impressum
  • Cookie-Richtlinie

© 2026 Berlinuna. Alle Rechte vorbehalten.

Made with ❤️ in Berlin

StartNewsRatgeberFragenAbo
  1. Startseite
  2. /
  3. Nachrichten
Nachrichten

Krankmeldungen kosten Deutschland Milliarden

Eine neue Studie enthüllt: Krankheitsbedingte Fehlzeiten kosten die deutsche Wirtschaft jährlich Milliarden Euro. Bei Rekord-Krankenständen werden Rufe nach Reformen lauter.

ف

فريق برليننا

Berlinuna Redaktionsteam - Wir bringen Ihnen die neuesten Nachrichten und wichtige Informationen für die arabische Gemeinschaft in Deutschland.

•27. Januar 2026•3 Min. Lesezeit•29 Aufrufe
Krankmeldungen kosten Deutschland Milliarden

صورة توضيحية / Symbolbild. Photo: Christina Morillo/Unsplash

In seinem Büro bei einem Maschinenbauer in Stuttgart geht Markus Fischer zum dritten Mal in Folge den Schichtplan durch. Drei von acht Teammitgliedern sind krankgemeldet. Das ist mittlerweile Routine, sagt er kopfschüttelnd.

Fischer steht nicht allein da. Laut einer diese Woche veröffentlichten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln) beliefen sich die Kosten krankheitsbedingter Fehlzeiten in Deutschland 2025 auf rund 26 Milliarden Euro — ein neuer Rekord.

Leerer Arbeitsplatz als Symbol für Krankenstand
Symbolbild. Photo by Helloquence on Unsplash

Aber was passiert da eigentlich? Und wie betrifft das Arbeitnehmer — insbesondere mit Migrationshintergrund?

Die Zahlen, die Berlin beunruhigen

Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen: Die durchschnittlichen Krankheitstage pro Arbeitnehmer stiegen 2025 auf 15,2 Tage — gegenüber 11,1 Tagen vor fünf Jahren. Ein Plus von 37 Prozent.

Ein Sprecher der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) erklärte, die Lage sei nicht mehr tragbar. Besonders kleine und mittlere Unternehmen kämpften damit, kurzfristige Ausfälle zu kompensieren.

Die Techniker Krankenkasse bestätigte ihrerseits: Psychische Erkrankungen wie Depression und Burnout machen inzwischen 19 Prozent aller Fehltage aus. Diese Zahl hat sich binnen eines Jahrzehnts verdoppelt.

Telefonische Krankschreibung: Segen oder Fluch?

Seit der Corona-Pandemie können sich Beschäftigte in Deutschland per Telefon oder Video krankschreiben lassen — ohne persönlichen Arztbesuch. Doch diese Erleichterung ist umstritten.

Der Bundesgesundheitsminister warnte, einige Arbeitnehmer missbrauchen das System. Die Regierung prüfe Einschränkungen bei telefonischen Krankschreibungen. Gewerkschaften reagierten scharf: Das Problem liege nicht bei den Beschäftigten, sondern bei belastenden Arbeitsbedingungen.

Arzt bei einer Videokonsultation
Symbolbild. Photo by National Cancer Institute on Unsplash

Was bedeutet das für ausländische Arbeitnehmer?

Für Beschäftigte mit Migrationshintergrund ist die Lage komplexer. Viele von ihnen — besonders in Bau, Reinigung und Pflege — arbeiten in körperlich anspruchsvollen Jobs, was das Verletzungs- und Erschöpfungsrisiko erhöht.

Sarah, eine syrische Pflegerin in einem Berliner Seniorenheim, berichtete: Ich scheue mich, mich krankzumelden, selbst wenn ich wirklich krank bin. Der Grund? Ich fürchte, negativ aufzufallen — oder dass es meine Vertragsverlängerung gefährdet.

Diese Angst — obwohl das deutsche Recht das Recht auf Krankmeldung schützt — spiegelt reale Drucksituationen wider, denen viele ausländische Arbeitnehmer ausgesetzt sind.

Ihre Rechte

Die Bundesagentur für Arbeit weist darauf hin: Jeder Arbeitnehmer in Deutschland hat Anspruch auf sechs Wochen Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Danach zahlt die Krankenkasse Krankengeld — etwa 70 Prozent des Bruttolohns.

Wichtig: Ihr Arbeitgeber darf nicht nach Ihrer Diagnose fragen. Er erhält nur eine Bescheinigung über Ihre Arbeitsunfähigkeit — ohne Details.

Werden geplante Reformen diese Rechte einschränken? Die Regierung verneint das bisher. Aber die Debatte läuft — und Arbeitgeber drängen zunächst auf Einschränkungen bei telefonischen Krankschreibungen.

Hinweis: Einige Namen und Details in diesem Artikel wurden zum Schutz der Privatsphäre geändert.

Quellen

  1. Statistisches Bundesamt - Arbeitsmarkt
  2. Techniker Krankenkasse - Gesundheitsreport
  3. Bundesagentur für Arbeit - Arbeitnehmerrechte
  4. DW - Krankmeldungen in Deutschland

Teilen

5 Minuten jeden Morgen

Die wichtigsten Deutschland-Nachrichten für Sie

Wort des Tages, Nachrichten und Tipps — täglich in Ihrem Postfach

Treten Sie unserem Telegram-Kanal bei

Erhalten Sie sofortige Updates und Eilmeldungen direkt auf Ihr Telefon

Jetzt beitreten
ف

فريق برليننا

Berlinuna Redaktionsteam - Wir bringen Ihnen die neuesten Nachrichten und wichtige Informationen für die arabische Gemeinschaft in Deutschland.

Kommentare (0)

Ihre E-Mail wird nicht veröffentlicht

Kommentare werden geladen...

Ähnliche Artikel

Mieterschutz und Zollurteil gegen Trump – Abendüberblick der deutschen Presse

Mieterschutz und Zollurteil gegen Trump – Abendüberblick der deutschen Presse

20. Februar 2026

Milliarden für Gaza und Iran-Ultimatum – Presse-Echo vom 20. Februar

Milliarden für Gaza und Iran-Ultimatum – Presse-Echo vom 20. Februar

20. Februar 2026

Ramadan in Berlin und automatisches Kindergeld – Tagesüberblick

Ramadan in Berlin und automatisches Kindergeld – Tagesüberblick

19. Februar 2026

Zurück zu Nachrichten

Das könnte Sie auch interessieren

Mieterschutz und Zollurteil gegen Trump – Abendüberblick der deutschen PresseNachrichten

Mieterschutz und Zollurteil gegen Trump – Abendüberblick der deutschen Presse

Die wichtigsten Themen der deutschen Presse heute Abend: Mieterschutz in Berlin, Supreme Court stoppt Trumps Zölle, CDU-Parteitag in Stuttgart und AfD-Vetternwirtschaft

فريق برليننا-20. Februar 2026
Milliarden für Gaza und Iran-Ultimatum – Presse-Echo vom 20. FebruarNachrichten

Milliarden für Gaza und Iran-Ultimatum – Presse-Echo vom 20. Februar

Die wichtigsten Themen der deutschen Presse heute: Trumps Gaza-Milliarden, Iran-Ultimatum, Warnstreik im Nahverkehr und Schulstreik gegen Wehrpflicht

فريق برليننا-20. Februar 2026
Ramadan in Berlin und automatisches Kindergeld – TagesüberblickNachrichten

Ramadan in Berlin und automatisches Kindergeld – Tagesüberblick

Die wichtigsten Themen der deutschen Presse heute: Ramadan in Berlin, automatisches Kindergeld, Großrazzia gegen Schleuser in NRW und neue Entwicklungen in der Migrationspolitik

فريق برليننا-19. Februar 2026
Rassismus in Behörden und Migrantenregularisierung – TagesüberblickNachrichten

Rassismus in Behörden und Migrantenregularisierung – Tagesüberblick

Die wichtigsten Themen der deutschen Presse heute: Studie zu Rassismus in Behörden, Debatte über Migrantenregularisierung nach spanischem Vorbild und AfD-Nepotismus-Affäre

فريق برليننا-19. Februar 2026