
Bildquelle: Sciureto / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
1.000 Euro für Engagement in Lichtenberg
Vielleicht kennst du in Lichtenberg ein kleines Projekt, das Nachbarn zusammenbringt, aber bei keiner Jury auftaucht. Bis 31. August kann es noch vorgeschlagen werden, verbunden mit 1.000 Euro und einer öffentlichen Auszeichnung. Entscheidend ist nicht nur, wer Anerkennung verdient. Jemand muss Wirkung und Bezirksbezug so konkret beschreiben, dass die Bewerbung vor Fristende zählt.
Berlinuna Redaktion
Berlinuna Redaktionsteam - Wir bringen Ihnen die neuesten Nachrichten und wichtige Informationen für die arabische Gemeinschaft in Deutschland.
Am 31. August 2026 endet die Nominierungsfrist. Bleibt der Name eines guten Lichtenberger Projekts nur im privaten Chat, taucht es in dieser Preisrunde nicht auf.
Nach Angaben des Bezirksamts Lichtenberg können Einzelpersonen, Projekte, Initiativen oder Institutionen vorgeschlagen werden, die migrantische Teilhabe im Bezirk praktisch stärken. Eigenbewerbungen sind ebenso möglich wie Vorschläge durch Nachbarn, Teilnehmende oder andere Vereine.
Eine Begründung statt nur eines Namens
Die Einreichung soll das Engagement und seine Wirkung vor Ort beschreiben. Infrage kommen etwa Vereine, Bildungseinrichtungen, Nachbarschaftsprojekte oder engagierte Personen. Entscheidend ist der Bezug zu Lichtenberg: Die Nominierten müssen dort leben oder wirken und ehrenamtlich oder hauptamtlich tätig sein.
Der vollständige Aufruf des Integrationsbüros nennt als Beispiele politische Bildung mit migrantischen Communities, verständliche Informationen zu Rechten und Beteiligungsmöglichkeiten sowie Formate, die Mitsprache vor Ort oder online ermöglichen. Der Preis verlangt keine Parteibindung und dieser Artikel bewertet keine Wahlkampagne.
So wird aus Anerkennung eine Bewerbung
Laut Bezirksamt erhält die ausgewählte Person oder Initiative 1.000 Euro und eine Ehrenurkunde. Die Verleihung ist für Oktober 2026 im Kulturhaus Karlshorst angekündigt. Über die Auswahl entscheidet eine Jury; eine Einreichung ist deshalb keine Förderzusage.
Für den nächsten Schritt reichen zwei präzise Absätze: Was tut die nominierte Person oder Initiative, für wen arbeitet sie und welche Wirkung ist in Lichtenberg sichtbar? Den Vorschlag bis 31. August an fabian.nehring@lichtenberg.berlin.de senden oder postalisch an Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Fabian Nehring, Möllendorffstraße 6, 10367 Berlin. Eine Kopie mit Versanddatum aufbewahren.
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- Geprüft
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- Aktualisiert
- 27. Juli 2026
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