Die Hamburger Jahre der Beatles werden zur Fernsehserie. Unter dem Arbeitstitel „Hamburg Days“ laufen Dreharbeiten für BBC und ZDF, wie Tagesschau am 19. September 2026 berichtet. Die Federführung hat Regisseur Christian Schwochow. Grundlage sind die Erinnerungen von Klaus Voormann, der die jungen Musiker damals kennenlernte und mit ihnen befreundet blieb.
Sam Mendes dreht außerdem vier Kinofilme, in denen jeweils ein Bandmitglied im Mittelpunkt steht. Laut Tagesschau sollen sie im April 2028 gleichzeitig ins Kino kommen; für die Serie nennt der Bericht keinen Sendetermin.
Warum Hamburg so viel Stoff liefert, zeigt der Blick auf die frühen Auftritte. Ab 1960 entwickelte sich die Band dem Bericht zufolge auch durch die langen Nächte an der Reeperbahn: Gesang, musikalischer Stil und Bühnenroutine nahmen dort Gestalt an, ebenso der Look mit schwarzer Lederkleidung. Die Stadt gehört damit zu der Phase, in der die Beatles ihren später weltbekannten Sound erst erarbeiteten.
Wer dieser Verbindung vor Ort nachgehen möchte, findet auf St. Pauli einen konkreten Anlaufpunkt. Der Beatles-Platz liegt laut Hamburg Tourismus an der Großen Freiheit. Seine Pflasterung bildet eine Schallplatte nach. Zwischen den Granitplatten verlaufen Edelstahlbänder mit rund 70 eingravierten Songtiteln. Beim Blick auf den Boden lässt sich so manches bekannte Lied wiederfinden.
Zum Denkmal gehören nach Angaben der Tourismusgesellschaft fünf Skulpturen: Silhouetten in Edelstahlrahmen. Eine einzelne Figur steht etwas abseits und erinnert an Stuart Sutcliffe, der 1962 starb.
Für die Planung eines Besuchs bietet die offizielle Seite zum Beatles-Platz Informationen zu Lage und Gestaltung.
Wer „Hamburg Days“ sehen möchte, sollte bei BBC oder ZDF nach Programmankündigungen suchen. Vor einer Buchung für die Kinofilme lohnt ein Blick ins Programm des gewählten Kinos: auf den Termin, die Sprachfassung und die Untertitel.
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