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Deutschlands Gold in New York: Kommt es zurück?

Angesichts wachsender Spannungen mit Washington fordern deutsche Politiker die Rückholung der in den USA gelagerten Goldreserven. Die Bundesbank hält 1.236 Tonnen Gold in New York – 37% der Gesamtreserven. Ist es Zeit, sie zurückzuholen?

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فريق برليننا

Berlinuna Redaktionsteam - Wir bringen Ihnen die neuesten Nachrichten und wichtige Informationen für die arabische Gemeinschaft in Deutschland.

•24. Januar 2026•3 Min. Lesezeit•50 Aufrufe
Deutschlands Gold in New York: Kommt es zurück?

صورة توضيحية / Symbolbild. Photo: Green Chameleon/Unsplash

In einem Tresor, 24 Meter unter dem Meeresspiegel im Herzen Manhattans, liegt Deutschlands Gold. 1.236 Tonnen Barren – heute über 90 Milliarden Euro wert – lagern seit dem Kalten Krieg bei der Federal Reserve Bank of New York.

Doch angesichts der unberechenbaren Politik von Präsident Donald Trump und seiner Drohungen mit Strafzöllen gegen Europa stellen deutsche Politiker eine einst tabuisierte Frage: Ist unser Gold in sicheren Händen?

Goldbarren in einem Banktresor
Symbolbild. Photo by Jingming Pan on Unsplash

Marco Buschmann, ehemaliger Justizminister der FDP, erklärte gegenüber der Bild-Zeitung: "Es ist an der Zeit, die Verteilung unserer Goldreserven zu überdenken." Und fügte hinzu: "Was in den Fünfzigerjahren sinnvoll war, muss heute nicht mehr sinnvoll sein."

Warum liegt das Gold überhaupt in Amerika?

Die Geschichte reicht bis nach dem Zweiten Weltkrieg zurück. Westdeutschland brauchte einen sicheren Ort fern der sowjetischen Bedrohung. New York, London und Paris galten als sichere Häfen. Mit dem Bretton-Woods-System war der Dollar an Gold gebunden – es war logisch, die Reserven nahe dem Zentrum des globalen Finanzsystems zu halten.

Aber die Welt hat sich verändert. Bretton Woods brach 1971 zusammen. Die Berliner Mauer fiel. Deutschland wurde wiedervereinigt. Und jetzt? Ein amerikanischer Präsident droht seinen Verbündeten mit Zöllen und spricht davon, Grönland zu "annektieren".

Die Bundesbank bleibt gelassen

Die Deutsche Bundesbank betonte in einer offiziellen Stellungnahme, dass "Deutschlands Gold in sicheren Händen" sei und die "Beziehung zur US-Notenbank auf jahrzehntelangem gegenseitigen Vertrauen" beruhe.

Die Bank wies darauf hin, dass Deutschland zwischen 2013 und 2017 bereits einen erheblichen Teil seines Goldes zurückgeholt hat – etwa 674 Tonnen aus New York und Paris. Heute werden 50% der Reserven in Frankfurt gelagert, 37% in New York und 13% in London.

Aber reicht das?

Bundesbank-Gebäude in Frankfurt
Symbolbild. Photo by Claudio Schwarz on Unsplash

Was bedeutet das für Migranten in Deutschland?

Die Debatte mag weit vom Alltag entfernt erscheinen. Aber die Goldreserven sind eine Garantie für die Währung und die Wirtschaft. Sollten die Handelsspannungen mit Washington eskalieren (ein durchaus mögliches Szenario unter Trump), könnte die Stärke des Euro und die Stabilität der deutschen Wirtschaft – von der Millionen Migranten abhängen – betroffen sein.

Ahmed, ein syrischer Ingenieur in Berlin, kommentierte: "Seltsam, dass ein Land wie Deutschland seinen Reichtum in einem anderen Land lagert. In Syrien vor dem Krieg versteckten die Leute ihr Gold unter den Fliesen." Dann fügte er lachend hinzu: "Vielleicht nicht das beste Beispiel."

Wie geht es weiter?

Es ist unwahrscheinlich, dass die aktuelle Bundesregierung eine Entscheidung zur Rückholung des Goldes trifft – die Bundestagswahl steht im Februar 2026 vor der Tür. Aber die Debatte selbst offenbart einen tieferen Wandel: Deutschland beginnt, über "wirtschaftliche Souveränität" nachzudenken wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

Und in einer Welt wachsender Unsicherheit könnte diese Frage – wo bewahren wir unseren Reichtum auf? – drängender werden, als viele sich vorstellen.

Hinweis: Einige Namen und Details in diesem Artikel wurden zum Schutz der Privatsphäre geändert.

Quellen

  1. Deutsche Bundesbank - Offizielle Goldreserven-Seite
  2. DW - Bericht über die Debatte um Deutschlands Goldreserven
  3. Federal Reserve Bank of New York - Gold Vault Information

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