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Einbürgerungstest 2026: So bestehen Sie

Seit Juni 2024 gelten neue Regeln für die Einbürgerung: doppelte Staatsbürgerschaft ist erlaubt, die Aufenthaltsdauer wurde auf fünf Jahre verkürzt. Doch der Einbürgerungstest bleibt eine Hürde. Dieser Leitfaden erklärt, wie Sie sich vorbereiten, was der Test kostet und welche Fehler Sie vermeiden sollten

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فريق برليننا

Berlinuna Redaktionsteam - Wir bringen Ihnen die neuesten Nachrichten und wichtige Informationen für die arabische Gemeinschaft in Deutschland.

•18. Februar 2026•5 Min. Lesezeit•21 Aufrufe
Einbürgerungstest 2026: So bestehen Sie

Robert Bhatt / Unsplash

Samer saß zwei Monate lang drei Stunden am Tag in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin. 310 Fragen musste er lernen, manche über deutsche Geschichte, von der er noch nie gehört hatte. Am Prüfungstag beantwortete er 27 von 33 Fragen richtig. Jetzt hat er den deutschen Pass.

Samers Geschichte ist kein Einzelfall. Seit das neue Staatsangehörigkeitsgesetz am 27. Juni 2024 in Kraft trat, ist die Nachfrage nach der Einbürgerung massiv gestiegen. Der Grund ist klar — Deutschland erlaubt erstmals die doppelte Staatsbürgerschaft, was viele Arabischsprachige (vor allem Syrer und Iraker) bisher von der Antragstellung abgehalten hatte.

Zwischen der Begeisterung und der Realität steht jedoch eine Hürde: der Einbürgerungstest.

Prüfungsunterlagen und Stift auf einem Schreibtisch
Symbolbild. Photo by Nguyen Dang Hoang Nhu on Unsplash

Was sich seit 2024 geändert hat

Das neue Gesetz brachte drei wesentliche Änderungen. Erstens wurde die erforderliche Aufenthaltsdauer von acht auf fünf Jahre verkürzt — bei besonderer Integrationsleistung (etwa C1-Sprachkenntnisse oder regelmäßiges ehrenamtliches Engagement) sogar auf drei Jahre. Zweitens muss man die bisherige Staatsbürgerschaft nicht mehr aufgeben. Und drittens erhalten in Deutschland geborene Kinder automatisch die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn ein Elternteil seit mindestens fünf Jahren rechtmäßig hier lebt.

Diese Änderungen laut dem Portal der Bundesregierung zielen auf die bessere Integration langjähriger Einwohner. Aber der Einbürgerungstest selbst ist geblieben.

Der Test im Detail

Der Einbürgerungstest besteht aus 33 Fragen — 30 davon stammen aus einem Pool von 300 allgemeinen Fragen über das Leben in Deutschland, die demokratische Ordnung und die Geschichte. Drei weitere Fragen betreffen das jeweilige Bundesland (aus einem Pool von 10 Landesfragen). Jede Frage hat vier Antwortmöglichkeiten. Zum Bestehen braucht man mindestens 17 richtige Antworten — also rund 51,5 Prozent.

Die Prüfungszeit? 60 Minuten. Das reicht den meisten. Das Problem ist nicht die Zeit, sondern der Inhalt — manche Fragen verlangen detailliertes Wissen über das Grundgesetz oder die deutsche Nachkriegsgeschichte, mit dem arabischsprachige Bewerber möglicherweise wenig vertraut sind.

Nach Angaben des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) liegt die Bestehensquote bei über 90 Prozent — vorausgesetzt, man bereitet sich gründlich vor. Mehr als 200.000 Menschen legten den Test im Jahr 2024 ab.

Reisepass und amtliche Dokumente auf einem Tisch
Symbolbild. Photo by ConvertKit on Unsplash

Die richtige Vorbereitung

Die Vorbereitung beginnt mit dem offiziellen Fragenkatalog — und der ist kostenlos. Auf der BAMF-Website oet.bamf.de gibt es ein interaktives Übungstool, mit dem man alle Fragen thematisch sortiert oder als kompletten Probetest durcharbeiten kann. Das ist der beste Ausgangspunkt.

Für arabischsprachige Bewerber (eine der größten Gruppen unter den Antragstellern) gibt es Smartphone-Apps mit übersetzten Fragen. Die App „Leben in Deutschland” auf Google Play und im Apple Store zeigt die Fragen auf Deutsch mit arabischer Übersetzungshilfe. Aber Achtung — der Test selbst findet ausschließlich auf Deutsch statt.

Sprachschulen in Berlin-Neukölln betonen, dass die beste Strategie darin besteht, die Testvorbereitung mit dem Integrationskurs zu kombinieren. Der Kurs umfasst 100 Unterrichtseinheiten zum Thema „Leben in Deutschland” und endet mit dem gleichnamigen Test. Wer diesen besteht, ist vom separaten Einbürgerungstest befreit.

Häufige Fehler — und wie man sie vermeidet

Der erste und häufigste Fehler ist reines Auswendiglernen ohne Verständnis. Integrationsberater bestätigen, dass viele Bewerber die Antworten wortwörtlich memorieren und dann ins Stocken geraten, wenn die Frage etwas anders formuliert ist als erwartet. Verstehen ist wichtiger als Auswendiglernen.

Der zweite Fehler: die Landesfragen vergessen. Viele konzentrieren sich auf die allgemeinen Fragen und übersehen, dass 3 von 33 Fragen ihr Bundesland betreffen — wer ist der Ministerpräsident, was ist das Landeswappen und Ähnliches. Drei zusätzliche richtige Antworten können den Unterschied zwischen Bestehen und Durchfallen ausmachen.

Und der dritte Fehler? Die Anmeldung hinauszögern. Prüfungstermine an den Volkshochschulen (VHS) sind schnell ausgebucht — besonders in Großstädten. In Berlin warnten ehemalige Teilnehmer davor, dass man unter Umständen zwei Monate oder länger auf einen Termin warten muss.

Deutsches Regierungsgebäude in Berlin
Symbolbild. Photo by Robert Bhatt on Unsplash

Kosten und Ablauf

Die Testgebühr beträgt 25 Euro und wird bei der Anmeldung an der zuständigen VHS entrichtet. Die Einbürgerung selbst kostet 255 Euro für Erwachsene und 51 Euro für Minderjährige. Das Landesamt für Einwanderung in Berlin weist darauf hin, dass die Bearbeitungszeiten stark variieren — von sechs Monaten bis über ein Jahr.

Neben dem Test müssen Antragsteller das Sprachniveau B1 nachweisen (etwa durch ein Goethe-Zertifikat oder Äquivalent), ihren Lebensunterhalt eigenständig sichern können und dürfen keine Vorstrafen haben. Klingt nach viel? Vielleicht. Aber wer den Integrationskurs erfolgreich abgeschlossen hat, hat bereits mehr als die Hälfte geschafft.

Hilfreiche Ressourcen

Das offizielle Übungstool auf oet.bamf.de bleibt die zuverlässigste Quelle. Darüber hinaus bietet die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) kostenlose Materialien zum politischen System und zur deutschen Geschichte — besonders nützlich für alle, die den Kontext hinter den Fragen verstehen wollen.

Samer, mit dessen Geschichte wir begonnen haben, wies auf einen interessanten Punkt hin: „Die Fragen über Demokratie und Grundrechte waren für mich am einfachsten. Am schwierigsten war die deutsche Nachkriegsgeschichte und die Details des föderalen Systems.” Er widmete eine ganze Woche ausschließlich den Landesfragen.

Die deutsche Staatsbürgerschaft ist mehr als ein Reisepass. Es geht um das Wahlrecht, die Freizügigkeit in Europa und langfristige Rechtssicherheit. Und der Test — obwohl er einschüchternd wirkt — ist eine Hürde, die sich mit strukturierter Vorbereitung in wenigen Wochen überwinden lässt. Der erste Schritt? Öffnen Sie oet.bamf.de und fangen Sie heute an.

Hinweis: Einige Namen und Details in diesem Artikel wurden zum Schutz der Privatsphäre geändert.

المصادر / Quellen

  1. BAMF - Einbürgerung in Deutschland
  2. Make it in Germany - Einbürgerung
  3. Landesamt für Einwanderung Berlin - Einbürgerung
  4. Bundeszentrale für politische Bildung - Migration und Integration

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