Echt oder künstlich erzeugt? Wer im Futurium die Station „Ist das KI?“ besucht, soll nach Angaben des Hauses zunächst die eigene Urteilssicherheit einschätzen und anschließend Beispiele beurteilen. Die Station gehört zum neuen Schwerpunkt „On/Off-Beziehung“ über das Zusammenleben mit Technik.
Das Programm startete am 11. und 12. September 2026. Vernissage und Familientag liegen damit bereits zurück. Ein Besuch des Schwerpunkts bleibt möglich: visitBerlin führt ihn im aktuellen Veranstaltungskalender. Die Eröffnungsankündigung ist deshalb kein geeigneter Ersatz für die aktuellen Besuchsinformationen.
Was im kostenlosen Eintritt steckt
Nach den offiziellen Besuchshinweisen des Futurium ist der Eintritt frei. Workshops, Führungen und Veranstaltungen können dagegen kostenpflichtig sein. Wer neben der Ausstellung ein bestimmtes Angebot nutzen möchte, sollte dessen Seite auf Preis und Buchungsbedingungen prüfen.
Für Samstag und Sonntag nennen Futurium und visitBerlin jeweils 10 bis 18 Uhr. Dieselben regulären Zeiten gelten montags, mittwochs und freitags; donnerstags ist bis 20 Uhr geöffnet. Dienstags bleibt das Haus geschlossen. Die Adresse lautet Alexanderufer 2, 10117 Berlin, in der Nähe des Hauptbahnhofs.
Wie viel soll eine Maschine von uns wissen?
Der Schwerpunkt geht über das Erkennen falscher Bilder hinaus. Das Haus beschreibt unter anderem das Exponat „Doppelgänger“, in dem aus Gesprächen mit Besuchern digitale Abbilder entstehen. Die Ausstellung fragt damit auch nach dem Verhältnis zwischen persönlicher Erfahrung und technischen Assistenzen.
Bei der Bildprüfung steht die eigene Wahrnehmung auf dem Prüfstand. visitBerlin beschreibt den Vergleich zwischen Selbsteinschätzung und Entscheidung am Beispiel. Ein verlässliches Verfahren, mit dem anschließend jede Fälschung erkannt werden könnte, verspricht die Beschreibung nicht. Für einen gemeinsamen Besuch ist gerade die Diskussion interessant: Welche Einzelheit hat überzeugt, welche misstrauisch gemacht?
Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Besuchsseite des Museums und gegebenenfalls die Buchung eines Zusatzangebots. Für den Ausstellungsbesuch selbst lässt sich die Bildstation als gemeinsamer Ausgangspunkt nehmen: erst getrennt entscheiden, dann die Begründungen vergleichen.
Foto: Boonekamp / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0.
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