Skip to main content
Über unsKontakt
Berlinuna - برليننا
Startseite
Nachrichten
Aktuelle NewsPolitikBerlin
Lebensführer
Kultur
Wirtschaft
Technologie
Sport
Fragen
Frag BerlinunaSpieleLeitfäden
Abonnieren
Berlinuna - برليننا

Über Berlinuna

Unabhängige arabische Nachrichtenplattform für die arabische Gemeinschaft in Deutschland seit 2025. Wir bieten zuverlässige Nachrichten und praktische Lebensführer.

Folgen Sie uns

Bereiche

  • Nachrichten
  • Lebensführer
  • Kultur
  • Wirtschaft
  • Sport

Entdecken

  • Frag Berlinuna
  • Technologie
  • Berlin
  • Politik
  • Autoren
  • Tags

Unternehmen

  • Über uns
  • Kontakt
  • Impressum
  • Redaktionelle Transparenz

Rechtliches

  • Datenschutz
  • Nutzungsbedingungen
  • Impressum
  • Cookie-Richtlinie

Täglicher Newsletter

Nachrichten aus Deutschland auf Arabisch, jeden Morgen

© 2026 Berlinuna. Alle Rechte vorbehalten.

Made with ❤️ in Berlin

HomeAsk
🎮
WortGuides
  1. Startseite
  2. /
  3. Nachrichten
  4. /
  5. Politik
Politik

"Neues Gaza": Trumps Vision

Glänzende Bilder von Wolkenkratzern und Parks an der Mittelmeerküste. Das präsentierte Jared Kushner in Davos als "Neues Gaza". Aber wie sehen die Araber in Deutschland – viele davon palästinensischer Herkunft – dieses Projekt?

ف

فريق برليننا

Berlinuna Redaktionsteam - Wir bringen Ihnen die neuesten Nachrichten und wichtige Informationen für die arabische Gemeinschaft in Deutschland.

•23. Januar 2026•3 Min. Lesezeit•86 Aufrufe
"Neues Gaza": Trumps Vision

صورة توضيحية / Symbolbild. Photo: Christopher Gower/Unsplash · Unsplash License

71 Milliarden Dollar. Das ist die Zahl, die Jared Kushner am Dienstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos nannte. Der vorgeschlagene Betrag für den Wiederaufbau des Gazastreifens und seine Verwandlung in eine – so seine Worte – "Riviera des Nahen Ostens".

Die Bilder, die der Berater und Schwiegersohn von Präsident Trump zeigte, zeigen gläserne Wolkenkratzer, Luxushotels und Parks am Meer. Gaza – das noch immer in Trümmern liegt – soll nach dieser Vision zu einer internationalen Touristenstadt werden.

Aber das ist noch nicht alles.

Das Projekt – wie von Deutsche Welle berichtet – beinhaltet die Umsiedlung der Bewohner in andere Gebiete während der Bauphase. Diese "Umsiedlungs"-Details haben eine Welle internationaler Kritik ausgelöst.

Luftaufnahme des Gazastreifens - Archivbild
Government Press Office / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Was genau wird vorgeschlagen?

Kushner erklärte, dass "Gaza der beste Ort zum Leben im Nahen Osten werden könnte". Der Plan spricht von moderner Infrastruktur, einem internationalen Flughafen und einem Seehafen. Er erklärt jedoch nicht, was mit den 2,3 Millionen Palästinensern geschehen soll, die dort leben, während der "Wiederaufbauphase".

Quellen im Weißen Haus bestätigten, dass der Plan "freiwillig" sei und keine Zwangsumsiedlung beinhalte. Kritiker jedoch – darunter UN-Beamte – warnten, dass jede Umsiedlung unter den gegenwärtigen Umständen einer "ethnischen Säuberung" gleichkommen könnte.

Das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) wies in seinen jüngsten Berichten darauf hin, dass über 1,9 Millionen Menschen in Gaza – 85% der Bevölkerung – bereits intern vertrieben sind.

Wie reagierte die arabische Community?

In einem Café an der Sonnenallee in Berlin – bekannt als die "arabische Straße" – war die Nachricht am Mittwochabend Gesprächsthema Nummer eins. Die Reaktionen reichten von Spott bis Wut.

"Sie reden von Luxushotels, während meine Verwandten kein Zelt finden", erzählte eine Frau palästinensischer Herkunft in ihren Vierzigern. "Ist das ein Wiederaufbauprojekt oder eine Immobilienpräsentation?"

Andere wiesen darauf hin, dass der Plan die grundlegende Frage ignoriert: Werden die Bewohner zurückkehren? Und wohin?

Laut Statistischem Bundesamt leben etwa 100.000 Menschen palästinensischer Herkunft in Deutschland – die tatsächliche Zahl könnte höher sein, da viele unter anderen Staatsangehörigkeiten geführt werden.

Die deutsche Position

Die Bundesregierung hat noch keine offizielle Stellungnahme zum Projekt "Neues Gaza" abgegeben. Das Auswärtige Amt hatte jedoch in früheren Erklärungen Berlins Engagement für die "Zwei-Staaten-Lösung" und die Ablehnung jeglicher erzwungener demografischer Veränderungen bekräftigt.

Beobachter merkten an, dass Deutschland – der zweitgrößte Geber für UNRWA nach den USA – in eine schwierige Lage geraten könnte, sollte die Trump-Administration auf diesem Projekt bestehen.

Reichstagsgebäude in Berlin - Sitz des Deutschen Bundestages
Jürgen Matern / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Wie geht es weiter?

Berichten zufolge plant Kushner eine Reise in die Region in den kommenden Wochen. Die Golfstaaten – potenzielle Investoren – haben noch keine klare Position bezogen.

Vor Ort in Gaza sind die Prioritäten völlig andere: sauberes Trinkwasser, Strom und funktionierende Krankenhäuser. Wolkenkratzer – falls sie jemals gebaut werden – stehen nicht auf der Prioritätenliste.

Ein deutscher politischer Analyst arabischer Herkunft kommentierte gegenüber Berlinuna: "Der Plan wirkt, als sei er für Investoren in Davos konzipiert, nicht für die Menschen, die unter den Trümmern leben."

Hinweis: Einige Namen und Details in diesem Artikel wurden zum Schutz der Privatsphäre geändert.

Quellen

  1. DW - Neues Gaza: Trumps und Kushners Vision
  2. UN OCHA - Humanitäre Updates zu Gaza
  3. Destatis - Migration und Integration

Teilen

5 Minuten jeden Morgen

Die wichtigsten Deutschland-Nachrichten für Sie

Wort des Tages, Nachrichten und Tipps — täglich in Ihrem Postfach

Treten Sie unserem Telegram-Kanal bei

Erhalten Sie sofortige Updates und Eilmeldungen direkt auf Ihr Telefon

Jetzt beitreten
ف

فريق برليننا

Berlinuna Redaktionsteam - Wir bringen Ihnen die neuesten Nachrichten und wichtige Informationen für die arabische Gemeinschaft in Deutschland.

Kommentare (0)

Ihre E-Mail wird nicht veröffentlicht

Kommentare werden geladen...

Ähnliche Artikel

Abschiebezentren ausserhalb der EU: Fakten

Abschiebezentren ausserhalb der EU: Fakten

27. März 2026

Familiennachzug 2026: Ihre Rechte jetzt

Familiennachzug 2026: Ihre Rechte jetzt

24. März 2026

CDU will Einbürgerung nach 8 Jahren

CDU will Einbürgerung nach 8 Jahren

24. März 2026

Zurück zu Nachrichten

Das könnte Sie auch interessieren

Abschiebezentren ausserhalb der EU: FaktenPolitik

Abschiebezentren ausserhalb der EU: Fakten

Seit dem EU-Parlamentsbeschluss zu Abschiebezentren kursieren in arabischen Communities Sprachnachrichten voller Panik. Die Realitaet ist differenzierter. Vier aufenthaltsrechtliche Kategorien sind von dem Beschluss ueberhaupt nicht betroffen. Nur eine einzige ist es. Der Unterschied haengt von einem einzigen Dokument in Ihrer Akte ab. Wissen Sie, in welche Kategorie Sie fallen?

فريق برليننا-27. März 2026
Familiennachzug 2026: Ihre Rechte jetztPolitik

Familiennachzug 2026: Ihre Rechte jetzt

Deutsches Recht gibt Ihnen das Mittel, eine Botschaft wegen Untätigkeit zu verklagen, wenn Ihr Antrag auf Familiennachzug länger als drei Monate ohne Fortschritt bleibt. Die meisten Betroffenen kennen dieses Recht nicht. Dabei zeigen Fälle aus 2025: Oft reicht schon die Klageeinreichung, damit die Botschaft plötzlich aktiv wird. Was Sie jetzt konkret tun können, bevor sich die Regeln ändern.

فريق برليننا-24. März 2026
CDU will Einbürgerung nach 8 JahrenPolitik

CDU will Einbürgerung nach 8 Jahren

Auf ihrem Parteitag in Stuttgart forderte die CDU, die Mindestaufenthaltsdauer für eine Einbürgerung von fünf auf acht Jahre anzuheben. Doch das geltende Recht bleibt unverändert. Der Koalitionspartner SPD hat die Reform selbst eingeführt. Im Bundestag fehlt die Mehrheit. 220.000 Anträge liegen bereits unbearbeitet. Wer die Voraussetzungen erfüllt, sollte nicht warten. Was die CDU-Forderung für Ihren Antrag bedeutet.

فريق برليننا-24. März 2026
Schengen: EU will 90-Tage-Regel lockernPolitik

Schengen: EU will 90-Tage-Regel lockern

Die Mutter will bleiben, die 90-Tage-Regel sagt Nein. Die EU-Kommission hat einen Vorschlag vorgelegt, der bestimmten Drittstaatsangehoerigen laengere Aufenthalte im Schengen-Raum ermoeglichen soll. Saisonarbeiter, entsandte Beschaeftigte und Geschaeftsreisende koennten profitieren. Noch ist nichts Gesetz, doch der Vorschlag koennte Familien aus der arabischen Diaspora direkt betreffen. Was das fuer Ihre naechste Familienplanung bedeutet und welche Alternativen schon jetzt bestehen.

فريق برليننا-23. März 2026