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Ölpreis-Schock: So senken Sie Ihre Heizkosten
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Bildquelle: صورة توضيحية / Symbolbild. Photo: stux/Pixabay · Pixabay License

Ölpreis-Schock: So senken Sie Ihre Heizkosten

Die nächste Heizkostenabrechnung könnte doppelt so hoch ausfallen wie die letzte. Die Energiepreisbremse ist weg, Heizöl kostet seit Januar 15 Prozent mehr, und der Worst Case ist noch nicht eingetroffen. Dazu kommt: Tausende Haushalte lassen den Heizkostenzuschuss über Wohngeld-Plus einfach liegen, weil sie nicht wissen, dass er ihnen zusteht. Was jetzt zu tun ist.

Redaktioneller BelegAusstehend1 offizielle LinksAktualisiert 30. März 2026Methodik

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Analysten warnen vor einem Worst-Case-Szenario, in dem der Ölpreis auf 200 Dollar pro Barrel steigt. Aktuell liegt Brent-Rohöl bei rund 110 bis 112 Dollar, nachdem der Preis im März aufgrund des Iran-Konflikts um über 50 Prozent gestiegen ist. Moderate Prognosen rechnen mit einer Stabilisierung über 120 Dollar. Die Frage ist nicht, ob die Energiekosten steigen. Sondern um wie viel.

Heizöl hat sich in Deutschland seit Jahresbeginn bereits um rund 15 Prozent verteuert, je nach Region und Anbieter etwas mehr oder weniger. Die Energiepreisbremsen aus 2023 sind ausgelaufen. Es gibt derzeit keine staatliche Deckelung. Was diesmal fehlt, ist das Sicherheitsnetz.

Was 200-Dollar-Öl für Ihre Heizrechnung bedeutet

Laut Berechnungen, die sich an DW-Angaben orientieren, könnte eine Ölheizung in einer 80-Quadratmeter-Wohnung bei einem Ölpreis von 200 Dollar jährlich 3.000 bis 4.000 Euro kosten. Derzeit liegen die Kosten bei 1.500 bis 2.000 Euro. Das wäre eine Mehrbelastung von 1.000 bis 2.000 Euro pro Jahr.

Auch Haushalte mit Gasheizung sind betroffen. Rund 50 Prozent der deutschen Haushalte heizen mit Gas, und die Gaspreise folgen dem Ölpreis mit wenigen Wochen Verzögerung.

German home heating radiator thermostat energy costs winter
Steigende Energiepreise belasten die Haushaltskassen

Heizkostenzuschuss: Geld, das viele nicht abrufen

Der Heizkostenzuschuss im Rahmen von Wohngeld-Plus steht einkommensschwachen Haushalten zu. Er deckt einen Teil der Heizkosten ab. Viele Berechtigte haben ihn nie beantragt.

Wer hat Anspruch? Alle, die Wohngeld beziehen oder die Voraussetzungen für Wohngeld-Plus erfüllen. Einkommen, Miete und Haushaltsgröße sind die entscheidenden Kriterien.

Wo stellt man den Antrag? Beim Wohnungsamt der jeweiligen Kommune. Der Antrag ist kostenlos und kann persönlich oder per Post eingereicht werden. Die Website des Bundesbauministeriums informiert über die Voraussetzungen und bietet einen Wohngeld-Rechner.

Tankkosten: Das kommt auf Autofahrer zu

Laut Analystenprognosen könnte der Benzinpreis bei einem Ölpreis von 200 Dollar auf über 2,80 Euro pro Liter steigen. Derzeit liegt er zwischen 2,05 und 2,15 Euro. Eine Tankfüllung (50 Liter), die aktuell rund 105 Euro kostet, würde dann mehr als 140 Euro kosten. Für Pendler bedeutet das eine spürbare monatliche Mehrbelastung.

Vier Maßnahmen, die sofort wirken

Raumtemperatur senken. Jedes Grad weniger spart etwa 6 Prozent Heizkosten. 20 Grad im Wohnzimmer, 18 Grad im Schlafzimmer reichen aus.

Energieanbieter vergleichen. Über Portale wie Verivox und Check24 lassen sich Gas- und Stromtarife in Minuten vergleichen. Ein Anbieterwechsel kann 200 bis 500 Euro pro Jahr sparen.

Wohngeld-Plus prüfen. Wer mit geringem Einkommen noch keinen Antrag gestellt hat, sollte das jetzt tun. Der Zuschuss kann einen erheblichen Teil der Heizkosten abdecken.

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Energieanbieter vergleichen und wechseln kann Hunderte Euro sparen

Fenster und Türen abdichten. Dichtungsband kostet unter 10 Euro und reduziert den Wärmeverlust deutlich.

Die nächste Heizkostenabrechnung kommt im Frühjahr. Wer jetzt seinen Verbrauch anpasst und den Wohngeld-Anspruch prüft, kann Nachzahlungen von mehreren Hundert Euro vermeiden. Das Worst-Case-Szenario muss nicht eintreten. Aber vorbereitet zu sein, kostet nichts.

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30. März 2026
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