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Sechs Gaswerk-Tage: Welcher passt?
Die Gaswerk Music Days beginnen am Abend des 24. Juli. Wer irgendein Tagesticket kauft, kann jedoch bei einem völlig anderen Programm landen als erwartet. Die sechs Tage sind klar kuratiert: modularer Live-Sound zum Auftakt, afrikanische Rhythmus- und Soundsystem-Bezüge am Wochenende und später ein Abend mit nahöstlichen und arabischen Klangspuren. Erst den Tag wählen, dann buchen.
Berlinuna Redaktion
Berlinuna Redaktionsteam - Wir bringen Ihnen die neuesten Nachrichten und wichtige Informationen für die arabische Gemeinschaft in Deutschland.
Am Freitag, 24. Juli, beginnen die Gaswerk Music Days um 19 Uhr in Lichtenberg. Wer das Festival als ein langes Konzert behandelt, liegt daneben: Bis zum 2. August verteilen sich sechs kuratierte Tage auf zwei Wochenenden, jeweils mit eigenem Klang, eigener Besetzung und eigener Anfangszeit.
Das offizielle Festivalprogramm nennt mehr als 30 Acts auf zwei Bühnen. Gespielt wird im offenen gART.n, im BLOCK1 und in den Studios der Gaswerksiedlung, Blockdammweg 1 in 10317 Berlin-Lichtenberg.
24. Juli: Die Maschine wird zum Instrument
Der Auftakt MODULA gehört dem live gespielten modularen Sound. NSI. mit Tobias Freund und Max Loderbauer sowie OORA beginnen draußen, danach folgen Sarah Wreath, Gregorio Soave, Halosaur und patches.av im BLOCK1. Dieser Abend richtet sich an Hörer, die Entstehung und Veränderung eines Klangs beobachten wollen, nicht an ein klassisches Songprogramm.
25. und 26. Juli: Rhythmus und Roots
MOTHER DRUM startet am Samstag um 16 Uhr. Künstler aus dem Umfeld von Nyege Nyege treffen auf das Gaswerk-Residenzprogramm; Singeli, Percussion, Tanz und neue Kollaborationen stehen im Mittelpunkt. Unter den angekündigten Namen sind Jay Mitta, Catu Diosis und Kampire.
ROOTSONIC beginnt am Sonntag um 15 Uhr und verbindet Desert Blues, Soundsystem-Kultur und MC-geprägte Auftritte. Auf dem Plan stehen MC Yallah mit Scotch Rolex, Tissilawen und Ecko Bazz. Ein Ticket für Samstag ist nicht automatisch ein Ticket für Sonntag; maßgeblich ist das Datum im offiziellen Verkauf.
31. Juli und 1. August: Bands und Bezüge
Am Freitag, 31. Juli, folgt ab 19 Uhr KRAUT & IMPRO mit Embryo, libelle und Crazy Mega Jam. Der Samstag PULSE & CURRENT beginnt um 16 Uhr. Das Festival beschreibt diesen Tag als breites experimentelles Programm, in dem auch nahöstliche und arabische Klangelemente auftauchen.
Auf der offiziellen Ticket- und Tagesseite sind für den 1. August Maurice Louca mit der Berliner Erstaufführung von Barĩy (Fera), Rabih Beaini, Burnt Friedman mit João Pais Filipe und falak angekündigt. Das ist die Selbsteinordnung des Veranstalters, keine pauschale Etikettierung des gesamten Tages als „arabische Musik“.
2. August: Langsamer Ausklang
DUB & DRIFT beginnt am Sonntag um 16 Uhr und bleibt vollständig im offenen gART.n. Dub, Wiederholung und tiefere, langsamere Formen prägen den Abschluss mit Holy Tongue und Azu Tiwaline. Ein Special Guest war bei Veröffentlichung noch nicht benannt; wer deshalb kommen möchte, sollte das Update des Veranstalters abwarten.
Preis und Anfahrt vor dem Kauf
Die Veranstaltungsseite von Berlin.de nennt 30 Euro für ein Tagesticket und führt genau sechs Termine auf. Preis, Gebühren und Verfügbarkeit sollten unmittelbar vor der Fahrt im offiziellen Ticketshop geprüft werden. Die Buslinien 21 und N40 halten an Köpenicker Chaussee/Blockdammweg direkt am Gelände.
Die sinnvolle Reihenfolge lautet deshalb: erst den Klang wählen, dann das Datum, zuletzt das Ticket. MODULA steht für live gebaute Elektronik, MOTHER DRUM und ROOTSONIC für Rhythmus und Roots, PULSE & CURRENT für den vielleicht stärksten Bezug zu arabisch interessierten Hörern und DUB & DRIFT für einen offenen, tieferen Abschluss.
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- Aktualisiert
- 22. Juli 2026
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