
Bildquelle: VisualBeo / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)
Speedweek bis Sonntag: Kontrollen laufen
Die Blitzerliste im Gruppenchat kann genau die falsche Sicherheit erzeugen. Die August-Aktion konzentriert sich nicht auf einen einzigen Tag, und die Länder veröffentlichen ihre Messstellen unterschiedlich. Wer nur die markierten Punkte umfährt, hat das Prinzip der Woche missverstanden. Bis Sonntag zählt deshalb eine Vorbereitung, die weder aktuelle Standortkarten noch Gerüchte über einen angeblichen Kontrollschwerpunkt braucht.
Berlinuna Redaktion
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Seit Montag, 3. August 2026, kontrolliert die Polizei in mehreren Bundesländern verstärkt die Geschwindigkeit. Die Aktion läuft bis Sonntag, 9. August. Gerade in der Ferienzeit ist der entscheidende Punkt leicht zu übersehen: Diese Speedweek hat keinen einheitlichen Kontrolltag, und nicht jedes Land macht mit.
Keine bundesweit einheitliche Aktion
Mehrere, aber nicht alle Länder beteiligen sich, berichtet die tagesschau. Anders als bei manchen früheren Aktionen gibt es diesmal auch keinen Hauptkontrolltag. Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen kündigten zudem an, die Standorte mobiler und stationärer Messgeräte nicht vorab vollständig zu veröffentlichen.
Damit taugen weitergeleitete Blitzerkarten weder als Zeitplan noch als Entwarnung. Sie können veraltet sein, nur einen Teil eines Landes abbilden oder mobile Messstellen gar nicht erfassen. Eine Straße, die auf einer Liste fehlt, ist deshalb nicht automatisch kontrollfrei.
Kontrollen an Unfallschwerpunkten
Das europäische Polizeinetzwerk ROADPOL ordnet Speed-Kontrollen in seine wiederkehrenden Präventionsaktionen gegen schwere Verkehrsverstöße ein. Polizei und Innenministerien nennen die Verringerung schwerer Unfälle als Ziel. Besonders an bekannten Unfallschwerpunkten ist daher mit Messungen zu rechnen.
Brandenburg will nach Angaben seiner Verkehrspolizei nicht nur auf Autobahnen kontrollieren, sondern auch auf Landstraßen und Alleen. Diese Aussage gilt für die dortige Planung. Sie ist kein Beleg dafür, dass alle Länder identisch vorgehen.
Ferienverkehr verändert die Lage
ROADPOL koordiniert solche Wochen im April und im August. Die laufende Runde fällt mitten in die Reisezeit. Viele Fahrer sind länger unterwegs und passieren Regionen, deren Strecken sie nicht kennen. Bei der April-Aktion registrierte allein Baden-Württemberg 58.347 Verstöße, so die tagesschau. Daraus lässt sich keine Prognose für August ableiten, wohl aber die Größenordnung der Kontrollen.
Die verlässliche Vorbereitung
Bis zum 9. August lohnt sich ein Zeitpuffer für jede längere Autofahrt. Maßgeblich bleibt das ausgeschilderte Tempolimit, nicht eine inoffizielle Messstellenliste. Wer regionale Hinweise sucht, prüft den offiziellen Polizeikanal seines Bundeslandes; die ROADPOL-Seite erklärt den Rahmen der Aktion. Bußgelder, Punkte oder Fahrverbote hängen vom Einzelfall ab und sind nicht Gegenstand dieser Meldung.
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- Aktualisiert
- 3. August 2026
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