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Sprit über 2 Euro: So sparen Sie sofort
Ein Fahrer in Berlin zahlt 2,04 Euro pro Liter und tankt nur halb voll. Sein Nachbar tankt dieselbe Menge, spart aber 390 Euro im Jahr. Der Unterschied? Nicht das Gehalt, nicht das Auto. Sondern eine kostenlose App, die die meisten Zugezogenen gar nicht kennen. Und beim Heizoel geht es um noch groessere Summen.
Berlinuna Redaktion
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An einer Tankstelle in Berlin-Neukoelln blickt ein Fahrer auf die Preisanzeige: 2,04 Euro pro Liter Super. Er tankt nur halb voll. So geht es derzeit vielen Autofahrern in Deutschland.
Laut einem Bericht des Spiegel hat der Benzinpreis die Marke von 2 Euro pro Liter ueberschritten. Heizoel ist im Vergleich zum Jahresbeginn um rund 50 Prozent teurer geworden. Fuer viele Haushalte sind das spuerbare Belastungen, aber es gibt konkrete Moeglichkeiten, die Kosten zu senken.
Die gute Nachricht? Kostenlose Vergleichstools koennen Hunderte Euro im Jahr sparen. Das Problem: Viele Verbraucher (gerade Zugezogene) kennen diese Angebote gar nicht.

Spritpreise vergleichen: So funktioniert es
Der Preisunterschied zwischen der guenstigsten und der teuersten Tankstelle in derselben Stadt kann bis zu 15 Cent pro Liter betragen. Wer woechentlich 50 Liter tankt, spart durch den Wechsel zur guenstigeren Station rund 390 Euro im Jahr.
Die Seite tankerkoenig.de zeigt die aktuellen Preise aller Tankstellen in Deutschland in Echtzeit an. Die Daten stammen vom Bundeskartellamt, das alle Tankstellen zur Preismeldung verpflichtet. Alternativ bietet die ADAC-Spritpreis-App dieselben Informationen in einer uebersichtlichen mobilen Oberflaeche.
Ein Tipp, den erfahrene Autofahrer kennen: Die Preise fallen in der Regel zwischen 18 und 20 Uhr. Fruehmorgens ist Tanken meist am teuersten.
Tanken in Polen: Eine Option fuer Brandenburg
Wie RBB24 berichtete, plant Polen eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Kraftstoff vor Ostern. Fuer Bewohner Brandenburgs, die nahe der polnischen Grenze leben, koennte sich ein Tankausflug lohnen. Aber Vorsicht: Der genaue Starttermin steht noch nicht fest, und die tatsaechliche Ersparnis haengt vom Wechselkurs und der Tankmenge ab.

Heizkosten: Hier liegt das groesste Sparpotenzial
Sprit schmerzt an der Zapfsaeule, aber Heizkosten schmerzen am Monatsende noch mehr. Ein Haushalt, der bisher 1.500 Euro im Jahr fuer Heizoel zahlte, muss jetzt mit rund 2.250 Euro rechnen. Das ist kein Kleingeld.
Die Verbraucherzentrale betonte, dass ein Wechsel des Energieversorgers je nach Verbrauch zwischen 200 und 500 Euro jaehrlich sparen kann. Der erste Schritt ist einfach: Auf Verivox oder Check24 die Postleitzahl und den Jahresverbrauch eingeben (steht auf der letzten Abrechnung) und die Angebote vergleichen. Dauert zehn Minuten.
Und fuer Mieter, die ihren Energieversorger nicht selbst waehlen: Es besteht ein gesetzlicher Anspruch auf Einsicht in die detaillierte Heizkostenabrechnung. Widerspruch ist innerhalb von zwoelf Monaten moeglich.
Drei Schritte fuer diese Woche
Erstens: Die ADAC-App herunterladen oder tankerkoenig.de oeffnen und die guenstigste Tankstelle in der Naehe suchen. Zweitens: Auf Verivox oder Check24 die Gas- und Strompreise fuer den eigenen Haushalt vergleichen. Drittens: Wer in Brandenburg wohnt, sollte die Nachrichtenlage zur polnischen Mehrwertsteuersenkung vor Ostern im Blick behalten.
Die Preise sind hoch. Aber wer vergleicht, spart. Die Tools sind da, sie kosten nichts, und sie funktionieren sofort.
Quellen / المصادر
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- 29. März 2026
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