Die wichtigsten Nachrichten für Araber in Deutschland
Guten Morgen! Hier ist die Presseschau vom Freitag, 27. März 2026 – mit den Themen, die die arabische Diaspora in Deutschland besonders betreffen.
Syriens Übergangspräsident al-Scharaa besucht Berlin am Montag
Quelle: Tagesspiegel + rbb24
Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa kommt am Montag zu seinem nachgeholten Antrittsbesuch nach Berlin. Der ursprünglich im Januar geplante Besuch war wegen der angespannten Sicherheitslage in Syrien abgesagt worden. Al-Scharaa trifft Bundeskanzler Friedrich Merz. Im Fokus stehen die Normalisierung der deutsch-syrischen Beziehungen sowie die Perspektiven einer freiwilligen Rückkehr syrischer Geflüchteter. Vor dem Bundeskanzleramt sind Proteste angekündigt.
EU-Parlament billigt Abschiebezentren außerhalb der EU
Quelle: DW Arabisch
Das EU-Parlament hat einem Plan zugestimmt, irregulär eingereiste Migranten in Abschiebezentren außerhalb der EU-Grenzen zu verlegen, bevor über ihre Asylanträge entschieden wird. Dieser als 'Externe Bearbeitung' bekannte Mechanismus markiert einen fundamentalen Wandel in der europäischen Asylpolitik. Betroffene könnten demnach erst in Drittstaaten gebracht werden, ehe ihr Antrag überhaupt geprüft wird.
BVG und Verdi einigen sich – 48 Monate Stabilität im Berliner ÖPNV
Quelle: rbb24
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und die Gewerkschaft Verdi haben sich auf einen neuen Manteltarifvertrag geeinigt. Der Vertrag gilt mit Ausnahmen für 48 Monate. Damit sind weitere Warnstreiks im Berliner Nahverkehr – Bus, U-Bahn und Tram – vorerst vom Tisch. Berliner Pendlerinnen und Pendler können auf eine stabile Versorgung im öffentlichen Verkehr zählen.
Merz-Äußerungen über Migranten und Kriminalität lösen Empörung aus
Quelle: DW Arabisch
Kanzler Merz hatte in jüngsten Äußerungen Migranten mit einem Anstieg von Gewaltverbrechen in Verbindung gebracht. Das löste breite Empörung aus – selbst Polizeivertreter warnten davor, Kriminalität pauschal mit der Herkunft von Tätern zu verknüpfen. Opposition und Menschenrechtsorganisationen kritisierten die Aussagen als Stimmungsmache gegen Migranten.
Iran-Krieg: Angriffe auf Nuklearanlagen und politische Spaltung in Deutschland
Quellen: Tagesspiegel, Spiegel, DW Arabisch
USA und Israel haben offenbar iranische Nuklearanlagen angegriffen, darunter einen Schwerwasserreaktor und eine Urananreicherungsanlage. Nach Angaben des Roten Kreuzes sind bislang mehr als 1.900 Menschen im Iran getötet worden. Gleichzeitig bezeichnete Bundespräsident Steinmeier den Krieg als Verstoß gegen das Völkerrecht – eine Position, die im klaren Widerspruch zur Haltung der Bundesregierung steht. Die G7-Außenminister einigten sich in Frankreich nur auf eine Forderung nach Schutz von Zivilisten.
Haftungsausschluss: Diese Zusammenfassung basiert auf Berichten etablierter deutscher Medien. Berlinuna macht sich die darin enthaltenen Positionen nicht notwendigerweise zu eigen. Für vollständige Informationen besuchen Sie bitte die verlinkten Originalquellen.
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Chemie-Nobelpreis: Was das für Arzneien heißt
Zwei Molekülvarianten können wie rechte und linke Hand aufgebaut sein und unterschiedliche Eigenschaften haben. Der Chemie-Nobelpreis 2026 würdigt Henri B. Kagan und Kenso Soai für Entdeckungen, mit denen sich die Bildung eines Spiegelbilds gezielt begünstigen lässt. Das hilft beim Planen chemischer Reaktionen für Arzneimittel. Eine therapeutische Wirkung belegt die Auszeichnung jedoch nicht. Welche Forschung dahintersteht und worauf es beim Teilen einer Meldung über ein angeblich neues Medikament ankommt.
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