
Bildquelle: صورة توضيحية / Symbolbild. Photo: ArminEP/Pixabay · Pixabay License
Syriens Präsident in Berlin und EU-Abschiebepläne – Presseschau 27. März
Syriens Übergangspräsident al-Scharaa besucht Berlin, das EU-Parlament genehmigt Abschiebungen außerhalb der EU, die BVG-Tarifeinigung beendet Streikgefahr, und der Iran-Krieg eskaliert.
Berlinuna Redaktion
Berlinuna Redaktionsteam - Wir bringen Ihnen die neuesten Nachrichten und wichtige Informationen für die arabische Gemeinschaft in Deutschland.
Die wichtigsten Nachrichten für Araber in Deutschland
Guten Morgen! Hier ist die Presseschau vom Freitag, 27. März 2026 – mit den Themen, die die arabische Diaspora in Deutschland besonders betreffen.
Syriens Übergangspräsident al-Scharaa besucht Berlin am Montag
Quelle: Tagesspiegel + rbb24
Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa kommt am Montag zu seinem nachgeholten Antrittsbesuch nach Berlin. Der ursprünglich im Januar geplante Besuch war wegen der angespannten Sicherheitslage in Syrien abgesagt worden. Al-Scharaa trifft Bundeskanzler Friedrich Merz. Im Fokus stehen die Normalisierung der deutsch-syrischen Beziehungen sowie die Perspektiven einer freiwilligen Rückkehr syrischer Geflüchteter. Vor dem Bundeskanzleramt sind Proteste angekündigt.
EU-Parlament billigt Abschiebezentren außerhalb der EU
Quelle: DW Arabisch
Das EU-Parlament hat einem Plan zugestimmt, irregulär eingereiste Migranten in Abschiebezentren außerhalb der EU-Grenzen zu verlegen, bevor über ihre Asylanträge entschieden wird. Dieser als 'Externe Bearbeitung' bekannte Mechanismus markiert einen fundamentalen Wandel in der europäischen Asylpolitik. Betroffene könnten demnach erst in Drittstaaten gebracht werden, ehe ihr Antrag überhaupt geprüft wird.
BVG und Verdi einigen sich – 48 Monate Stabilität im Berliner ÖPNV
Quelle: rbb24
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und die Gewerkschaft Verdi haben sich auf einen neuen Manteltarifvertrag geeinigt. Der Vertrag gilt mit Ausnahmen für 48 Monate. Damit sind weitere Warnstreiks im Berliner Nahverkehr – Bus, U-Bahn und Tram – vorerst vom Tisch. Berliner Pendlerinnen und Pendler können auf eine stabile Versorgung im öffentlichen Verkehr zählen.
Merz-Äußerungen über Migranten und Kriminalität lösen Empörung aus
Quelle: DW Arabisch
Kanzler Merz hatte in jüngsten Äußerungen Migranten mit einem Anstieg von Gewaltverbrechen in Verbindung gebracht. Das löste breite Empörung aus – selbst Polizeivertreter warnten davor, Kriminalität pauschal mit der Herkunft von Tätern zu verknüpfen. Opposition und Menschenrechtsorganisationen kritisierten die Aussagen als Stimmungsmache gegen Migranten.
Iran-Krieg: Angriffe auf Nuklearanlagen und politische Spaltung in Deutschland
Quellen: Tagesspiegel, Spiegel, DW Arabisch
USA und Israel haben offenbar iranische Nuklearanlagen angegriffen, darunter einen Schwerwasserreaktor und eine Urananreicherungsanlage. Nach Angaben des Roten Kreuzes sind bislang mehr als 1.900 Menschen im Iran getötet worden. Gleichzeitig bezeichnete Bundespräsident Steinmeier den Krieg als Verstoß gegen das Völkerrecht – eine Position, die im klaren Widerspruch zur Haltung der Bundesregierung steht. Die G7-Außenminister einigten sich in Frankreich nur auf eine Forderung nach Schutz von Zivilisten.
Haftungsausschluss: Diese Zusammenfassung basiert auf Berichten etablierter deutscher Medien. Berlinuna macht sich die darin enthaltenen Positionen nicht notwendigerweise zu eigen. Für vollständige Informationen besuchen Sie bitte die verlinkten Originalquellen.
Berlinuna Redaktion
Berlinuna Redaktionsteam - Wir bringen Ihnen die neuesten Nachrichten und wichtige Informationen für die arabische Gemeinschaft in Deutschland.
Nutzen über diesen Besuch hinaus
Heute ein kleiner Schritt, morgen ein Grund zurückzukommen
Artikel speichern, später weiterlesen oder Berlinuna jeden Morgen erhalten.
Weiter von hier
Passende Lektüre, ein praktischer nächster Schritt oder das Spiel des Tages.
- 01
BVG-Datenleck: Geld nicht automatisch
Wer im Mai 2025 den BVG-Brief zum Datenleck bekam, könnte neue Klagen für ein sicheres Zahlungsversprechen halten. Genau das sind sie nicht. Die Datenschutzverstöße sind behördlich festgestellt, ein individueller Anspruch und seine Höhe aber nicht pauschal entschieden. Bevor Betroffene kostenpflichtige Hilfe beauftragen oder verdächtige Nachrichten löschen, sollten sie Belege sichern und ihre Rechte unabhängig prüfen.
Nachrichtenفريق برليننا - 02
Rheinpegel: Was 11 Zentimeter bedeuten
Elf Zentimeter am Pegel Kaub klingen nach einem fast ausgetrockneten Rhein. Der Wert beschreibt jedoch nicht die gesamte Wassertiefe und löst kein bundesweites Gießverbot aus. Relevant wird die Lage erst durch regionale Daten und konkrete Bekanntmachungen vor Ort. Wer ELWIS, NIWIS und die Seite seiner Kommune in der richtigen Reihenfolge prüft, vermeidet Panik und übersieht zugleich keine tatsächlich geltende Beschränkung.
Nachrichtenفريق برليننا
Kommentare
Redaktioneller Kontext
- Status
- Von der Berlinuna Redaktion
- Quellenhinweis
- Quellenlinks sind in dieser Sprachfassung nachvollziehbar.
- Aktualisiert
- 27. März 2026
- Korrektur oder Hinweis
- Wenn etwas nicht stimmt, erreichen Sie die Redaktion über die Kontaktseite.