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Wohnungsdiskriminierung: Ihre Rechte nach dem AGG

Studien belegen: Bewerber mit arabischen oder tuerkischen Namen erhalten bis zu 25 Prozent weniger Antworten auf Wohnungsanfragen. Diskriminierung auf dem Mietmarkt ist real — aber das AGG schuetzt Betroffene. Dieser Leitfaden erklaert, wie man Diskriminierung dokumentiert und sich wehrt.

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فريق برليننا

Berlinuna Redaktionsteam - Wir bringen Ihnen die neuesten Nachrichten und wichtige Informationen für die arabische Gemeinschaft in Deutschland.

•18. März 2026•3 Min. Lesezeit•85 Aufrufe
Wohnungsdiskriminierung: Ihre Rechte nach dem AGG

صورة توضيحية / Symbolbild. Photo: Tierra Mallorca/Unsplash · Unsplash License

30 Bewerbungen fuer Wohnungen in Berlin in zwei Monaten. Drei Antworten. Ein deutscher Kollege bewarb sich auf dieselben Wohnungen und erhielt 18 Rueckmeldungen. Der einzige Unterschied: der Name auf der Bewerbung. Eine Studie des DIW Berlin belegt, dass Bewerber mit arabischen oder tuerkischen Namen bis zu 25 Prozent weniger Antworten erhalten — bei identischem Einkommen und gleichen Qualifikationen.

Gesetzlicher Schutz: AGG Paragraph 19

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verbietet Diskriminierung aufgrund der ethnischen Herkunft bei zivilrechtlichen Geschaeften, einschliesslich Mietvertraegen. Paragraph 19 gilt ausdruecklich fuer Wohnraumvermietung. Wird eine Bewerbung aufgrund des Namens oder der Herkunft abgelehnt, liegt ein Rechtsverstoess vor, der Schadensersatzansprueche begruenden kann.

Diskriminierung dokumentieren

Dokumentation ist entscheidend. Alle Bewerbungen und Antworten aufbewahren. Muendliche Absagen mit diskriminierendem Inhalt sofort mit Datum, Uhrzeit und Wortlaut notieren. Wenn moeglich, das sogenannte Testing-Verfahren nutzen: Eine Person mit deutschem Namen bewirbt sich zeitgleich auf dieselbe Wohnung. Erhaelt sie eine positive Antwort und man selbst nicht, ist das ein starkes Indiz fuer Diskriminierung.

Beschwerdemoeglickeiten

Erste Anlaufstelle: die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (Telefon 030 18555 1855) — kostenlose Beratung und Vermittlung. Zweitens: lokale Antidiskriminierungsstellen wie ADNB in Berlin oder ARIC in Hamburg. Drittens: Zivilklage auf Schadensersatz — die Frist betraegt zwei Monate ab dem Vorfall nach Paragraph 21 AGG. Entschaedigungen liegen erfahrungsgemaess zwischen 1.000 und 5.000 Euro.

Praktische Strategien fuer die Wohnungssuche

Parallel zum Wissen um die eigenen Rechte helfen praktische Strategien: Bewerbungsschreiben auf Deutsch verfassen, vollstaendige Mieterselbstauskunft mit Einkommensnachweis und Schufa beilegen, mehrere Plattformen nutzen und das persoenliche Netzwerk einbeziehen. Viele Wohnungen werden vergeben, bevor sie online erscheinen.

Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt ist real und schmerzhaft. Sie ist aber auch rechtswidrig. Sein Recht zu kennen beendet das Problem nicht — aber es gibt Werkzeuge zur Gegenwehr. Und jede dokumentierte Beschwerde traegt dazu bei, die Kultur langsam zu veraendern.

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