Berlin

Wuhlheide ab 27. Juli einspurig je Richtung

Wer am Montag durch die Wuhlheide fährt, kann im Stau stehen, obwohl die alte Brücke längst verschwunden ist.

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Archivbild von 2019: Kreuzung und damalige Brücke an der Rummelsburger Straße/Edisonstraße vor dem Abriss; keine aktuellen Arbeiten von 2026.Bildquelle: GodeNehler / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Redaktioneller BelegGeprüft3 offizielle LinksAktualisiert 25. Juli 2026Methodik
Quellenbeleg

Wer am Montagmorgen wie gewohnt über die Rummelsburger Straße oder An der Wuhlheide fährt, trifft auf den nächsten Engpass am alten Brückenstandort. Am 27. Juli 2026 beginnt in Oberschöneweide der Abbruch der verbliebenen Rampen. Die Brücke ist seit 2025 weg; die Arbeiten an ihrem früheren Kreuzungsbereich sind es noch nicht.

Je Richtung bleibt höchstens eine Spur

Die Berliner Senatsverkehrsverwaltung kündigte den konkreten Start am 24. Juli an. Während des Rückbaus wird der Autoverkehr auf der Rummelsburger Straße und auf der Straße An der Wuhlheide auf maximal einen Fahrstreifen je Richtung reduziert. Eine Vollsperrung des gesamten Knotens ist in der Mitteilung nicht angekündigt.

Auf der offiziellen Projektseite zur Brücke An der Wuhlheide heißt es, die Wege für Fuß- und Radverkehr blieben weitgehend erhalten. Auch eine großräumige Umleitung sei nach aktuellem Stand nicht erforderlich. Das Wort weitgehend gehört zur Information: Eine unveränderte Führung an jedem Bautag verspricht die Stadt nicht.

Die Vier-Monats-Marke ist eine Prognose

Voraussichtlich vier Monate soll die Maßnahme dauern. Diese Zeitangabe stammt von der Senatsverkehrsverwaltung und ist ausdrücklich eine Schätzung, kein garantiertes Enddatum. Die B.Z.-Bezirksmeldung bestätigt unabhängig den Beginn am 27. Juli; die Dauerprognose bleibt eine Angabe der Verwaltung. Ein fixes Novemberdatum sollte daraus nicht errechnet werden.

Mit dem Abbruch werden auch Verkehrsflächen umgebaut. Vorgesehen sind durchgehende Mittelstreifen und eine längere Linksabbiegespur von der Rummelsburger Straße in die Treskowallee. Der Tagesspiegel hatte bereits im April erläutert, warum die Rampen nach dem schnellen Brückenabriss stehen geblieben waren: Ihr Rückbau greift in die angrenzenden Verkehrsflächen ein und wird deshalb mit dem Kreuzungsumbau verbunden.

Route prüfen, aber keine Sperrung erfinden

Vor der Fahrt lohnt ein Blick auf VIZ Berlin. Pendler sollten Zeitreserve einplanen, ohne eine bestimmte Ausweichroute zu übernehmen, die für diese Maßnahme nicht offiziell veröffentlicht wurde. Für Fußgänger und Radfahrer gilt dasselbe Prinzip: die Beschilderung vor Ort beachten, weil weitgehend erhaltene Verbindungen nicht an jedem Arbeitstag identisch geführt sein müssen.

Wichtig ist außerdem die Ortsangabe. Gemeint ist der Knoten Rummelsburger Straße, An der Wuhlheide und Treskowallee in Oberschöneweide. Die Köpenicker-Allee-Brücke am S-Bahnhof Wuhlheide ist ein anderes Bauwerk. Für Tram, Bus oder S-Bahn nennen die ausgewählten Quellen zu diesem Rampenrückbau keine konkrete Linienänderung.

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