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Gemeinschaft

Dina Powell: Von Kairo an die Meta-Spitze

Eine ägyptisch-amerikanische Führungskraft übernimmt eine Spitzenposition beim Tech-Giganten. Wer ist Dina Powell McCormick, die im Weißen Haus, im Außenministerium und bei Amerikas größten Banken arbeitete?

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فريق برليننا

Berlinuna Redaktionsteam - Wir bringen Ihnen die neuesten Nachrichten und wichtige Informationen für die arabische Gemeinschaft in Deutschland.

•16. Januar 2026•3 Min. Lesezeit•54 Aufrufe
Dina Powell: Von Kairo an die Meta-Spitze

صورة توضيحية / Symbolbild. Photo: Sebastian Herrmann/Unsplash

Als Meta diese Woche die Ernennung von Dina Powell McCormick in eine Führungsposition bekannt gab, war die Nachricht für Beobachter keine Überraschung. Diese ägyptisch-amerikanische Frau hat es gewohnt, an die Spitze zu gelangen - immer wieder.

Dina Habib Powell wurde 1973 in Kairo geboren. Sie war erst 4 Jahre alt, als ihre Familie nach Texas zog. Aber ihre ägyptischen Wurzeln blieben präsent - in ihrem Namen, in ihrer Denkweise und in ihrer Fähigkeit, zwischen verschiedenen Welten zu navigieren.

"Meine Kindheit war zwischen zwei Kulturen", erzählte Powell in einem früheren Interview mit der Deutschen Welle. "Ich lernte früh, dass Identität keine Einschränkung ist - sondern eine Brücke."

Modernes Technologie-Bürogebäude
Symbolbild. Photo by Nastuh Abootalebi on Unsplash

Vom Weißen Haus zur Wall Street

Ihre Karriere liest sich wie ein Filmdrehbuch. Unter George W. Bush war sie Personalassistentin des Präsidenten - die jüngste Person, die diesen Posten in der Geschichte des Weißen Hauses bekleidete. Sie war 29 Jahre alt.

Dann wechselte sie zu Goldman Sachs, wo sie Partnerin wurde und die CSR-Programme der Bank leitete. Aber die Politik holte sie zurück. 2017 kehrte sie als stellvertretende Nationale Sicherheitsberaterin in der ersten Trump-Administration ins Weiße Haus zurück.

Ehemalige Beamte des Weißen Hauses bestätigten, dass Powell "die ruhige Stimme im Raum" während vieler Krisen war. Ein Bericht der New York Times verwies auf ihre Rolle bei der Gestaltung der Washington-Politik gegenüber dem Nahen Osten.

Warum ist das für uns relevant?

Für die arabische Community in Deutschland stellt Powell ein anderes Modell dar. Keine Geschichte einer Geflüchteten, die dem Krieg entkam (obwohl auch diese Geschichten wichtig sind). Sondern die Geschichte eines Einwandererkindes, das die höchsten Positionen in der mächtigsten Nation der Welt erreichte.

Und was noch wichtiger ist - sie tat dies, ohne ihre Identität aufzugeben. Ihr Name "Dina Habib" blieb unverändert. Ihre ägyptische Herkunft war kein Hindernis, sondern Teil ihrer Geschichte.

Frau in professioneller Arbeitsumgebung
Symbolbild. Photo by Austin Distel on Unsplash

Meta und die nächste Phase

Ihre Ernennung bei Meta kommt zu einem sensiblen Zeitpunkt für das Unternehmen. Mark Zuckerberg erklärte, dass das Unternehmen seine Beziehungen zu Regierungen und Institutionen weltweit stärken will. Und Powell - mit ihrer Erfahrung in Washington und an der Wall Street - erscheint als logische Wahl.

Aber wird dieser arabische Hintergrund etwas an Metas Politik gegenüber arabischen Inhalten ändern? Eine offene Frage. Was wir wissen: Powell hat ihre Fähigkeit bewiesen, überall Einfluss zu nehmen, wo sie hingeht.

Bloomberg wies darauf hin, dass ihr neues Gehalt 20 Millionen Dollar jährlich übersteigen könnte - was sie zu einer der bestbezahlten weiblichen Führungskräfte im Technologiesektor macht.

Eine Botschaft an die neue Generation

Powell betonte in früheren Aussagen die Bedeutung, "sich nicht den Stereotypen zu ergeben". Sie fügte hinzu: "Wenn sie dich als 'die arabische Frau' sehen, zeig ihnen, was eine arabische Frau erreichen kann."

Diese Botschaft mag einfach klingen. Aber für eine syrische Mutter in Berlin, die zusieht, wie ihre Tochter in der Schule kämpft, oder für einen jungen Ägypter auf Jobsuche in Frankfurt - könnte diese Geschichte mehr sein als nur eine Nachricht. Sie könnte eine Erinnerung daran sein, was möglich ist.

Quellen

  1. DW Arabic - Ägyptisch-Amerikanerin an der Spitze von Meta
  2. Bloomberg - Tech Executive Compensation
  3. New York Times - White House Staff Profiles

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