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Kinderschutz: Was Eltern jetzt tun koennen

Jedes Android-Handy und jedes iPhone hat Kinderschutz-Funktionen eingebaut, kostenlos, ab Werk. Trotzdem nutzen die wenigsten Eltern sie. Deutschland diskutiert neue Plattformregeln, doch das Jugendschutzgesetz gibt Eltern schon heute das Recht, Beschwerden bei der BzKJ einzureichen. Die Behoerde muss jede Meldung pruefen. Zehn Minuten Einrichtung trennen das Handy deines Kindes von einem ungeschuetzten Zugang zum Netz.

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Berlinuna Redaktionsteam - Wir bringen Ihnen die neuesten Nachrichten und wichtige Informationen für die arabische Gemeinschaft in Deutschland.

•6. April 2026•3 Min. Lesezeit•1 Aufrufe
Kinderschutz: Was Eltern jetzt tun koennen

Dorothea Lange / Wikimedia Commons (CC BY-SA (Wikimedia Commons)) · CC BY-SA (Wikimedia Commons)

Zehn Minuten. So lange dauert es, die Kindersicherung auf einem Smartphone einzurichten. Trotzdem nutzen viele Eltern diese Funktionen nicht, weil die Menuepfade lang und die Bezeichnungen technisch sind. Dabei steckt in jedem Android-Handy und jedem iPhone bereits ein kostenloses System, das Bildschirmzeit begrenzt, Apps sperrt und ungeeignete Inhalte filtert.

In Deutschland wird derzeit diskutiert, ob Plattformen wie TikTok, YouTube und Instagram staerker in die Pflicht genommen werden sollen, wenn es um den Schutz Minderjaehriger geht. Das berichtet die Deutsche Welle. Ein konkreter Gesetzentwurf liegt bisher nicht vor. Doch Eltern muessen nicht auf neue Gesetze warten.

Was das geltende Recht bereits vorschreibt

Das Jugendschutzgesetz (JuSchG) und der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) verpflichten Plattformen bereits heute zur Altersverifikation und zur Bereitstellung von Meldemechanismen. Die Bundeszentrale fuer Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ) ueberwacht die Einhaltung dieser Vorgaben und kann Bussgelder verhaengen. Die rechtliche Grundlage fuer den Schutz von Kindern im Netz existiert also bereits.

Family Link auf Android einrichten

Googles Family Link ist kostenlos und auf jedem Android-Geraet vorinstalliert. Der Weg: Einstellungen oeffnen, dann "Digitales Wohlbefinden & Jugendschutzeinstellungen" waehlen. Dort auf "Jugendschutzeinstellungen einrichten" tippen. Das System fuehrt durch die Erstellung einer Familiengruppe, falls noch keine besteht. Danach lassen sich Nutzungszeiten festlegen, einzelne Apps blockieren und Inhalte nach Altersfreigabe filtern.

iPhone Bildschirmzeit parental controls settings screen
Bildschirmzeit-Einstellungen auf dem iPhone

Bildschirmzeit auf iPhone und iPad

Auf Apple-Geraeten fuehrt der Weg ueber Einstellungen und dann Bildschirmzeit. Nach der Aktivierung waehlt man "Dies ist das iPhone meines Kindes". Von hier aus lassen sich Auszeiten definieren, App-Limits setzen und Inhalts- sowie Datenschutzbeschraenkungen konfigurieren. Ein eigener Bildschirmzeit-Code verhindert, dass das Kind die Einstellungen selbst aendert.

Wie viel Bildschirmzeit ist angemessen?

Die Deutsche Gesellschaft fuer Kinder- und Jugendmedizin empfiehlt als Orientierung: Kinder unter sechs Jahren maximal 30 Minuten taeglich, 6- bis 9-Jaehrige hoechstens eine Stunde, 10- bis 13-Jaehrige bis zu 90 Minuten. Ab 14 Jahren raten die Mediziner zu einer individuellen Familienvereinbarung statt starrer Grenzen. Diese Werte sind Richtwerte, kein Gesetz. Sie helfen aber bei der Frage, welche Limits man in den Einstellungen hinterlegen sollte.

Beschwerde bei der BzKJ einreichen

Wenn Kinder auf einer Plattform auf nicht altersgerechte Inhalte stossen, koennen Eltern sich direkt an die BzKJ wenden. Auf bzkj.de findet sich der Bereich Beschwerden. Dort beschreibt man den Inhalt, benennt die Plattform und fuegt idealerweise einen Screenshot bei. Die Beschwerde ist kostenlos und kann auf Deutsch oder Englisch eingereicht werden. Die BzKJ ist gesetzlich verpflichtet, jede Meldung zu pruefen.

Was Eltern heute tun koennen

Die Werkzeuge sind da, sie kosten nichts, und die Einrichtung dauert keine Viertelstunde. Family Link oder Bildschirmzeit aktivieren, altersgerechte Limits setzen, die BzKJ-Seite als Lesezeichen speichern. Das ersetzt keine gesetzlichen Reformen, gibt Eltern aber sofort ein Stueck Kontrolle zurueck.

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