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Mailangriff im Bundestag: Kontakt prüfen

Nach dem Mailangriff auf Bundestagsabgeordnete der Linken steht für Menschen mit einer offenen Anfrage eine praktische Frage an: Wie erreichen sie das richtige Büro?

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Bildquelle: Times · CC BY-SA 3.0

Redaktioneller BelegGeprüft2 offizielle LinksAktualisiert 3. November 2026Methodik
Quellenbeleg

Tausende E-Mails innerhalb weniger Minuten haben nach Angaben der Linken die Postfächer ihrer Bundestagsabgeordneten lahmgelegt. Das berichtete tagesschau am 2. November 2026 mit Stand 15:14 Uhr.

Die parlamentarische Geschäftsführerin Ina Latendorf sprach laut Bericht von mehr als 20.000 eingegangenen E-Mails bei jedem Mitglied ihrer Fraktion. Die Nachrichten hätten unterschiedliche Absenderadressen und Betreffzeilen gehabt und seien in verschiedenen Sprachen verfasst gewesen. Die betroffenen Postfächer konnten dem Bericht zufolge nicht mehr benutzt werden.

Nach Latendorfs Angaben hatten ihr andere Fraktionen am Sonnabend und Sonntag mitgeteilt, dass ihre Bundestagsabgeordneten nicht betroffen seien. Diese Auskunft gab tagesschau im Bericht vom 2. November wieder. Für den Mailverkehr des Bundestages insgesamt meldete der Bericht lediglich Verzögerungen; die Server hätten genügend Kapazität gehabt.

Was über die Dauer der Störung bekannt ist

„Binnen Minuten“ beschreibt den Eingang der Nachrichten, nicht die Dauer des Ausfalls. Die betroffenen Abgeordneten erhielten laut Bericht Anleitungen zum Filtern der Mails; ein Zeitpunkt für die Wiederherstellung wird nicht genannt. Ob die Postfächer am 3. November noch gestört oder bereits wieder nutzbar waren, geht daraus nicht hervor.

Drei Schritte zur Nachfrage

1. Den Empfänger klären

Gleichen Sie die verwendete Adresse mit den offiziell veröffentlichten Angaben des Abgeordnetenbüros ab. Die Kontaktseite des Deutschen Bundestages verweist für Auskünfte über Abgeordnete auf das Tagungsbüro. Die Verwaltung stellt bei Bedarf unter anderem E-Mail-Adressen, Anschriften und Angaben zum Wahlkreis bereit. Das ist ein Ansatzpunkt, wenn Sie den Namen kennen, aber den richtigen Kontakt nicht sicher zuordnen können.

2. Die Zentrale zur Orientierung nutzen

Auf der Kontaktseite stehen die zentrale Telefonnummer +49 30 227 0 und die E-Mail-Adresse mail@bundestag.de. Außerdem gibt es ein allgemeines Kontaktformular. Über diese Wege können Sie nach dem passenden Ansprechpartner fragen.

3. Den Eingang konkret erfragen

Gehört das angeschriebene Büro zum genannten Kreis, fragen Sie über einen offiziell veröffentlichten Kontakt nach. Nennen Sie Versanddatum und Betreff. Bitten Sie um Bestätigung, ob die frühere Nachricht angekommen ist und welcher Kontaktweg für die weitere Korrespondenz vorgesehen ist. Die zentralen Kontakte sind kein garantierter Ersatz für das Büro-Postfach; eine ausbleibende Antwort allein belegt keinen Verlust der Nachricht.

Bewahren Sie die ursprüngliche Nachricht auf. Bevor Sie persönliche Unterlagen erneut verschicken, klären Sie über einen offiziell veröffentlichten Kontakt, ob das Büro eine weitere Kopie benötigt. Eine ungeprüfte Ersatzadresse aus einem Beitrag oder einer fremden Nachricht reicht dafür nicht.

Quellenstand: 3. November 2026, 07:28 Uhr UTC. Der vorliegende Bericht über den Angriff trägt den Stand 2. November.

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Redaktioneller Hinweis

Die Informationen in diesem Artikel sind allgemeiner Natur und stellen keine Rechtsberatung dar. Für eine verbindliche Rechtsberatung wenden Sie sich bitte an einen zugelassenen Rechtsanwalt oder eine Migrationsberatungsstelle.

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