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Noch keinen Ausbildungsplatz?
Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg.

Bildquelle: Nicohofmann / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Noch keinen Ausbildungsplatz?

Juli ohne Ausbildungsplatz fühlt sich nach verpasster Chance an. Genau dafür läuft der Sommer der Berufsausbildung von Juni bis Oktober. Suchen Sie jetzt mit der BA-Jobsuche nach Ausbildung/Duales Studium, prüfen Sie das Lehrstellenradar fürs Handwerk und buchen Sie Berufsberatung. Wer einen Aufenthaltstitel mit Einschränkung hat, sollte vor der Unterschrift nachfragen.

Redaktioneller BelegGeprüft2 offizielle LinksAktualisiert 3. Juli 2026Methodik

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In der ersten Juliwoche gehen zwanzig Bewerbungen raus, aber keine Zusage kommt zurück. Das heißt nicht, dass Ausbildung für dieses Jahr vorbei ist. Die Bundesagentur für Arbeit bündelt auf ihrer Ausbildungsseite Suche, AzubiWelt-App, Bewerbungshilfen und Angebote für alle, die spät dran sind.

Die Allianz für Aus- und Weiterbildung beschreibt den Sommer der Berufsausbildung 2026 als Zeitraum von Juni bis Oktober, in dem Partner über Ausbildungsberufe, freie Plätze, Veranstaltungen und Fördermöglichkeiten informieren. Wer im Juli ohne Platz ist, hat also noch keinen Grund, bis September stumm zu warten.

Richtig suchen, nicht nur hoffen

Starten Sie mit der BA-Jobsuche und setzen Sie die Angebotsart auf Ausbildung/Duales Studium. Suchen Sie nach Ort, Umkreis und Berufsfeld, nicht nur nach einem einzigen Wunschberuf. Für Handwerksberufe ist zusätzlich das Lehrstellenradar sinnvoll; es verweist auf Lehrstellen und Praktikumsplätze in mehr als 130 Handwerksberufen.

Wenn kein Vertrag in Sicht ist, sollte der nächste Schritt trotzdem offiziell sein. Die BA nennt Hilfen wie Assistierte Ausbildung, Einstiegsqualifizierung, berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme und Berufsberatung. Das garantiert keinen Platz, verhindert aber, dass der Sommer ohne Beratung, Alternative oder Förderweg verstreicht.

Aufenthaltstitel vorher prüfen

Wer keinen deutschen Pass hat, sollte vor der Unterschrift auf die Nebenbestimmungen im Aufenthaltstitel schauen. Wenn dort Arbeit oder Ausbildung eingeschränkt ist, fragen Sie die Ausländerbehörde oder eine Beratungsstelle, bevor ein Betrieb und Sie den Vertrag fest einplanen. Das ist keine Formsache, sondern Schutz vor späteren Problemen.

Der Wochenplan ist konkret: fünf passende Treffer in der BA-Jobsuche sichern, drei Handwerksoptionen im Lehrstellenradar prüfen, Bewerbungen verschicken und einen Termin bei der Berufsberatung buchen. Auch wenn der Start nicht sofort klappt, kann eine EQ oder Beratung den Weg in den Betrieb öffnen.

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3. Juli 2026
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