Die Deutsche Post plant für 2027 ein Standardbriefporto von 1,15 Euro; bei Banken gab es technische Störungen. Weitere Themen sind ein VW-Rückruf und teurere Immobilienkredite.
1. Standardbrief soll 2027 1,15 Euro kosten
Quelle: Tagesspiegel; WDR
Die Deutsche Post will das Standardbriefporto 2027 um 20 Cent auf 1,15 Euro anheben, berichtet der Tagesspiegel. Laut WDR sind für das kommende Jahr auch höhere Paketpreise geplant.
Warum das wichtig ist: Wer regelmäßig Unterlagen verschickt, muss bei Umsetzung der Pläne mit höheren Versandkosten rechnen.
2. ING-Störung behoben, Probleme bei Revolut
Quelle: Tagesspiegel
Am Dienstagmorgen gab es Störungen bei ING und Revolut; bei ING war das Banking-Login nicht möglich. Laut Tagesspiegel standen die ING-Dienste gegen Mittag wieder zur Verfügung. Bei Revolut waren mehrere Funktionen mit Stand 14.40 Uhr nicht oder nur eingeschränkt verfügbar; auch das Login konnte betroffen sein.
Warum das wichtig ist: Prüfen Sie vor einer wichtigen Bankangelegenheit, ob Sie wieder auf Ihr Konto zugreifen können.
3. VW-Rückruf wegen möglicher Batteriefehler
Quelle: Deutschlandfunk; Der Spiegel
Volkswagen ruft laut dem Spiegel weltweit mehr als 72.000 Elektrofahrzeuge wegen fehlerhafter Batterien in die Werkstätten. Nach dem Spiegel-Bericht müssen möglicherweise mangelhafte Batterien in mehreren E-Modellen überprüft werden.
Warum das wichtig ist: Wenn Sie ein elektrisches VW-Modell fahren, klären Sie mit Ihrer Werkstatt, ob Ihr Fahrzeug betroffen ist.
4. Immobilienkredite so teuer wie seit 2009 nicht
Quelle: Deutschlandfunk
Immobilienkredite sind nach Angaben des Finanzierungsvermittlers Interhyp derzeit so teuer wie seit 2009 nicht mehr, berichtet Deutschlandfunk. Die durchschnittliche Verzinsung zehnjähriger Darlehen liegt demnach aktuell bei knapp 4,5 Prozent, nach 3,9 Prozent im Mai.
Warum das wichtig ist: Berücksichtigen Sie bei Ihrer Kaufplanung die Finanzierungskosten, bevor Sie sich auf einen Immobilienkauf festlegen.
5. Angehörigenpflege erschwert Erwerbsarbeit
Quelle: Deutschlandfunk; Tagesspiegel
Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung beziffert laut Deutschlandfunk den diesjährigen Verlust an Erwerbsvolumen durch die fehlende Vereinbarkeit von Angehörigenpflege und Beruf auf umgerechnet 184.000 Vollzeitstellen. Unter den aktuellen Bedingungen könnte dieser Verlust bis 2045 auf umgerechnet 229.000 Vollzeitstellen steigen und den Arbeitskräftemangel verschärfen. Nach dem Tagesspiegel-Bericht wären künftig besonders Frauen betroffen; die meisten Pflegebedürftigen werden zu Hause versorgt.
Warum das wichtig ist: Wenn Sie Angehörige pflegen, berücksichtigen Sie den Zeitbedarf bei der Planung Ihrer Arbeitsstunden und Ihres Haushaltseinkommens.
6. Linke plant kostenlose Sperrmüllabholung
Quelle: rbb24
Die Berliner Linke, die Grünen und die SPD planen laut rbb24 ein Pilotprojekt zur kostenlosen Sperrmüllabholung. Zunächst soll ein kostenloser Abholtermin geprüft werden. Berlin setzt bereits auf Entsorgungsangebote, erhöhte Bußgelder und zusätzliches Personal gegen illegale Ablagerungen. Kritiker halten Recyclinghöfe für viele Menschen ohne Auto für schwer erreichbar und Abholungen zu Hause für zu teuer.
Warum das wichtig ist: Eine kostenlose Abholung könnte Berliner Haushalte entlasten, denen die bisherige Entsorgung zu teuer oder schwer zugänglich ist.
Diese Presseschau fasst Berichte deutscher Medien zusammen und ist keine eigene Berichterstattung von Berlinuna. Einzelheiten finden Sie in den verlinkten Originalbeiträgen.
Quellen
- Tagesspiegel - Briefversand wird teurer: Standardbrief-Porto soll 2027 um 20 Cent auf 1,15 Euro steigen
- WDR - Porto für Briefe und Pakete soll so hoch werden wie nie
- Tagesspiegel - Login oder Bezahlung nicht möglich: Störung bei ING behoben – Revolut kämpft weiter mit Problemen
- Deutschlandfunk - Automobile - VW ruft erneut Elektro-Fahrzeuge wegen Batterieproblemen in die Werkstätten
- Der Spiegel - VW ruft weltweit Tausende E-Autos zurück
- Deutschlandfunk - Finanzierungsvermittler - Immobilienkredite laut Interhyp so teuer wie seit 2009 nicht mehr
- Deutschlandfunk - Bertelsmann-Studie - Unvereinbarkeit von Angehörigen-Pflege und Beruf verschärft Arbeitskräftemangel
- Tagesspiegel - Prognose: Studie: Mehr pflegende Erwerbstätige fehlen dem Arbeitsmarkt
- rbb24 - Berlins Sperrmüllproblem: Warum die kostenlose Abholung allein nicht reicht
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