Kultur

Prenzlauer Berg trifft seine Vergangenheit

Ein vertrauter Straßenzug, darüber eine Aufnahme aus einer anderen Zeit: Der eigene Kiez bekommt eine zweite Ansicht.

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Ausstellungs- und Veranstaltungshalle des Museum Pankow, Prenzlauer Allee 227/228. Archivbild des Gebäudes, keine Aufnahme der neuen Schau.Bildquelle: Bubo · CC BY-SA 3.0

Redaktioneller BelegGeprüft2 offizielle LinksAktualisiert 8. September 2026Methodik
Quellenbeleg

Das Museum Pankow eröffnet am 10. September um 19 Uhr eine Ausstellung mit Fotografien von Michael Wesely. Der reguläre Besuch beginnt nach Angaben des Museums am 11. September 2026; der Eintritt ist frei. Zu sehen ist Prenzlauer Berg in Bildern, in denen Vergangenheit und Gegenwart übereinanderliegen.

Für die Planung sind zwei Termine auseinanderzuhalten. Die Pressemitteilung des Bezirksamts Pankow nennt den Donnerstagabend für die Eröffnung. Die Ausstellung selbst läuft demnach vom folgenden Tag bis zum 28. März 2027. Wer gezielt zur Vernissage kommen möchte, sollte also 10. September, 19 Uhr notieren.

Dieselbe Perspektive, eine andere Zeit

Weselys Serie heißt „Doubleday“. Für die neue Schau nutzt er historische Fotografien aus der Sammlung des Museums, sucht die damaligen Aufnahmestandorte auf und fotografiert von dort erneut. Beide Ansichten werden zusammengeführt. So lassen sich Veränderungen an Fassaden, Höfen und Straßen innerhalb eines Bildes betrachten.

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz beschrieb das Verfahren bereits in ihrem Ausstellungsprogramm 2024: Eigene Aufnahmen werden passgenau über historische Berliner Architekturaufnahmen gelegt. Für die jetzige Zusammenarbeit mit dem Museum Pankow rückt ein bestimmter Stadtteil in den Mittelpunkt. Es geht um Prenzlauer Berg, nicht um einen beliebigen Vergleich alter und neuer Stadtbilder.

Die Ausstellungshalle liegt in der Prenzlauer Allee 227/228, 10405 Berlin. Auch visitBerlin führt diesen Veranstaltungsort auf. Speichern Sie die vollständige Adresse zusammen mit dem Termin; der Museumsname allein ersetzt die Standortangabe nicht.

Prüfen Sie vor der Anfahrt die aktuellen Besuchsinformationen auf der konkreten Ausstellungsseite. Für den Rundgang bietet sich eine eigene Frage an: Welches Detail einer vertrauten Straße ist auf der älteren Aufnahme noch zu erkennen? Gerade wer den Kiez aus dem Alltag kennt, kann an dieser Stelle mit dem Vergleichen beginnen.

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