Für bestimmte Arbeitgeberleistungen sind ab 2027 steuerliche Verbesserungen vorgesehen. Sonnen meldet Insolvenz an; der Service für Bestandskunden soll nach Medienberichten fortgeführt werden; rund um Frankfurt beeinträchtigen Bauarbeiten den Zugverkehr bis 2. November.
1. Plan: Steuervorteile für Beschäftigte ab 2027
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)
Die Zeitung berichtet über geplante steuerliche Verbesserungen bei bestimmten Arbeitgeberleistungen ab 2027. Zuvor muss der Bundesrat zustimmen; anschließend müssen die Richtlinien veröffentlicht werden. Bei Übernachtungen sollen Arbeitgeber den bereits geltenden Pauschbetrag von neun Euro für Berufskraftfahrer, die im Fahrzeug schlafen, ausdrücklich steuerfrei zahlen können. Zudem sind Lockerungen bei betrieblichen Feiern vorgesehen.
Warum das wichtig ist: Wenn Sie solche Arbeitgeberleistungen erhalten, können Sie bei der Lohnabrechnung nach den Änderungen für 2027 fragen.
2. Sonnen meldet Insolvenz an, Service soll bleiben
Quelle: taz
Der Batteriehersteller und Ökostrompionier Sonnen GmbH meldet laut taz nach jahrelangen Verlusten Insolvenz an. Der Service für Bestandskunden soll nach Medienberichten weitergeführt werden.
Warum das wichtig ist: Für bestehende Kundinnen und Kunden ist die laut Medienberichten vorgesehene Fortführung des Service die unmittelbare Nachricht.
3. Zugausfälle um Frankfurt bis 2. November
Quelle: hessenschau
Wegen des Streckenausbaus werden rund um den Frankfurter Hauptbahnhof einige Regional- und Fernzüge umgeleitet oder fallen aus. Die Einschränkungen dauern laut hessenschau bis 2. November 2026.
Warum das wichtig ist: Prüfen Sie vor der Fahrt Ihre konkrete Verbindung über Frankfurt Hauptbahnhof.
4. Hessens Industrie plant Verlagerungen
Quelle: hessenschau
Fast 38 Prozent der in einer IHK-Umfrage erfassten Industrieunternehmen in Hessen haben Produktionsverlagerungen ins Ausland oder Einschränkungen vor Ort umgesetzt, eingeleitet oder geplant. Hohe Energiepreise und Bürokratie belasten die Betriebe, besonders große Unternehmen sind betroffen. Vier Prozent melden bereits umgesetzte Maßnahmen, 18 Prozent laufende und über 15 Prozent geplante Maßnahmen.
Warum das wichtig ist: Beschäftigte können im eigenen Unternehmen nachfragen, ob ihr Standort von solchen Plänen betroffen ist.
5. Digitale Parkscheine dominieren in Berlin
Quelle: rbb24
Parkscheine werden in Berlin laut rbb24 überwiegend digital gekauft. In einigen Bezirken liegt der Anteil des Handyparkens über 70 Prozent; die Dienste werden meist von privaten Anbietern betrieben.
Warum das wichtig ist: Beim Parken per App haben Sie häufig mit einem privaten Dienstleister zu tun.
Dieser Überblick fasst Berichte deutscher Medien zusammen und ist keine eigene Originalberichterstattung. Die vollständigen Beiträge finden Sie in den verlinkten Quellen.
Quellen
- Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) - Der Steuertipp: Welche Vorteile für Beschäftigte ab 2027 steuerfrei werden sollen
- taz - Solarpionier insolvent: Sonnen-Untergang in Allgäu
- hessenschau - Frankfurt: Ausfälle und Verspätungen im Regionalverkehr wegen Streckenausbau
- hessenschau - Hessische Industriebetriebe planen häufiger Produktionsverlagerungen
- rbb24 - Das Geschäft mit dem Handyparken boomt - und geht erst richtig los
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