Presseschau · Morgenausgabe

Wohnungsnot & Fluggastrechte – Morgen 13.7.

Selbst Vollzeitbeschäftigte finden teils keine bezahlbare Wohnung, während die EU-Staaten neue Fluggastrechte beraten.

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Archivbild deutscher Zeitungen für den Presseüberblick.Bildquelle: Vincent Eisfeld / Wikimedia Commons (CC BY-SA (Wikimedia Commons))

Redaktioneller BelegGeprüft7 QuellenlinksAktualisiert 13. Juli 2026Methodik
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Die wichtigsten Nachrichten für die arabische Community in Deutschland

Guten Morgen! Hier ist der Blick auf die deutsche Presse.

Presse-Echo am Morgen des 13. Juli 2026. Im Mittelpunkt stehen Wohnungsnot und geplante Fluggastrechte, außerdem Homeoffice, Fehlhaft, Hitzerisiken, Mediennutzung bei Jugendlichen und Badesicherheit.

1. Vollzeitjob, aber keine bezahlbare Wohnung

Quelle: ZEIT

ZEIT berichtet, dass selbst Menschen mit Vollzeitjob teils keine bezahlbare Wohnung finden. Der Beitrag fragt nach der Lücke zwischen regelmäßiger Erwerbsarbeit und einem angespannten Wohnungsmarkt.

Warum relevant: Ein Arbeitsvertrag schützt Wohnungssuchende nicht automatisch vor hohen Mieten und knappem Angebot.

2. Neue Rechte bei Flugverspätungen geplant

Quelle: Der Tagesspiegel

Die EU-Staaten wollen am 13. Juli über eine Reform der Fluggastrechte entscheiden. Entschädigungen bei Verspätungen sollen leichter werden, zudem sind neue Rechte für Familien vorgesehen; zum Veröffentlichungszeitpunkt war die Reform noch nicht beschlossen.

Warum relevant: Wer häufig zur Familie fliegt, könnte von veränderten Entschädigungs- und Reiseregeln direkt betroffen sein.

3. 100 Euro pro Tag nach Fehlhaft vorgeschlagen

Quelle: ZEIT

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig schlägt vor, die Entschädigung für unschuldig Inhaftierte auf 100 Euro pro Hafttag anzuheben. Der Vorschlag ist noch kein geltendes Recht.

Warum relevant: Der Entschädigungsanspruch betrifft alle Menschen in Deutschland unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit.

4. Homeoffice darf nicht immer sofort entzogen werden

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung

Einen allgemeinen gesetzlichen Anspruch auf Homeoffice gibt es nicht. Wurde es jedoch gewährt, kann der Arbeitgeber die Regelung laut Frankfurter Allgemeiner Zeitung nicht ohne Weiteres zurücknehmen; entscheidend sind Vertrag und betriebliche Vereinbarungen.

Warum relevant: Beschäftigte sollten Vertrag, Zusatzvereinbarungen und interne Regeln prüfen, bevor sie einer Änderung zustimmen.

5. Rund 10.000 zusätzliche Tote in der Hitze

Quelle: DER SPIEGEL

Ende Juni wurden in Europa während der extremen Temperaturen rund 10.000 zusätzliche Todesfälle registriert. Es handelt sich um statistische Übersterblichkeit, nicht um einen individuell bestätigten Hitzenachweis für jeden Fall.

Warum relevant: Ältere, Kranke, Kinder und Menschen in stark aufgeheizten Wohnungen brauchen frühzeitigen Hitzeschutz.

6. Problematische Social-Media-Nutzung bei Jugendlichen

Quelle: Deutsche Welle عربية

Laut Deutsche Welle nutzt jedes vierte minderjährige Kind in Deutschland soziale Medien übermäßig; rund 350.000 Kinder und Jugendliche gelten als abhängig. Bildungsministerin Karin Prien fordert ein gesetzliches Mindestalter von 13 Jahren.

Warum relevant: Familien erhalten konkrete Anhaltspunkte für Gespräche über Schlaf, Schule und Bildschirmzeit.

7. Neun Badetote in Berlin und Brandenburg

Quelle: rbb24

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft warnt nach sechs Badetoten in Berlin und drei in Brandenburg im Juni vor Risiken an Seen und Flüssen. Besonders junge Männer gelten laut Bericht als gefährdet.

Warum relevant: Vor Ausflügen sollten Familien Badestelle, Aufsicht und Sicherheitsregeln prüfen.

Diese Zusammenfassung gibt wieder, worüber deutsche Medien berichten. Sie ist keine eigene Berichterstattung und keine Rechtsberatung. Für den vollständigen Kontext gelten die verlinkten Originalquellen.

Quellen

  1. ZEIT - Vollzeitjob und trotzdem keine Wohnung
  2. Der Tagesspiegel - Neue Rechte bei Verspätungen und für Familien
  3. ZEIT - Höhere Entschädigung für Justizopfer
  4. Frankfurter Allgemeine Zeitung - Wann Homeoffice gestrichen werden darf
  5. DER SPIEGEL - Rund 10.000 zusätzliche Todesfälle durch Hitze
  6. Deutsche Welle عربية - Digitale Abhängigkeit bei Jugendlichen
  7. rbb24 - DLRG warnt vor Gefahren an Seen und Flüssen

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