Presseschau · Morgenausgabe

Zusatzbeitrag 2027 und steigende Mieten

Neue Prognose zum Krankenkassen-Zusatzbeitrag 2027, schneller steigende Angebotsmieten und ein Eilbeschluss gegen die Abschiebung eines Babys ohne seine Eltern.

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Archivbild deutscher Zeitungen für den Presseüberblick.Bildquelle: Steffen Prößdorf / Wikimedia Commons (CC BY-SA (Wikimedia Commons)) · CC BY-SA 3.0 de

Redaktioneller BelegGeprüft8 QuellenlinksAktualisiert 15. Oktober 2026Methodik
Quellenbeleg
KI-Hinweis: Dieser Text wurde mit KI erstellt oder bearbeitet.

Die neue Prognose für 2027 sieht einen durchschnittlichen Zusatzbeitrag von 2,9 Prozent vor; maßgeblich bleibt der Satz der eigenen Krankenkasse. Zugleich steigen die Angebotsmieten wieder schneller, besonders in Berlin und Düsseldorf.

1. Zusatzbeitrag 2027: Prognose liegt bei 2,9 Prozent

Quelle: DER SPIEGEL

Der GKV-Schätzerkreis empfahl am 14. Oktober für 2027 einen rechnerischen durchschnittlichen Zusatzbeitrag von unverändert 2,9 Prozent. Jede Krankenkasse legt ihren tatsächlichen Satz selbst fest; das Gesundheitsministerium gibt den amtlichen Durchschnitt bis 1. November 2026 bekannt.

Amtliche Quelle: Bundesamt für Soziale Sicherung

Warum es wichtig ist: Prüfen Sie den Zusatzbeitrag Ihrer eigenen Krankenkasse für 2027, sobald er bekannt ist: Er beeinflusst Ihren Versicherungsbeitrag.

2. Angebotsmieten: Berlin und Düsseldorf vorne

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung

Laut F.A.Z. stiegen die Angebotsmieten im dritten Quartal nominal um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal und um 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Unter den acht größten Städten lagen Berlin mit 2,1 und Düsseldorf mit 2 Prozent Quartalsplus vorne. Der Greix-Index erfasst 37 Städte und Regionen; darunter sind die 30 bevölkerungsreichsten Städte Deutschlands.

Warum es wichtig ist: In Berlin und Düsseldorf lag der Quartalsanstieg der Angebotsmieten über dem Gesamtwert für die erfassten 37 Städte und Regionen.

3. Gericht stoppt vorerst Abschiebung eines Babys

Quelle: hessenschau

Das Verwaltungsgericht Wiesbaden hat die Abschiebung eines drei Monate alten Babys ohne seine Eltern in die Türkei vorläufig gestoppt. Laut hessenschau ist die Klage der Eltern gegen ihre Asylablehnung noch offen. Der Eilbeschluss betrifft diesen Einzelfall und den Schutz familiärer Bindungen, keinen dauerhaften Aufenthaltstitel.

Warum es wichtig ist: Auch während laufender Asylverfahren können enge familiäre Bindungen einer Trennung von Eltern und Kind entgegenstehen.

4. work2speak verbindet Deutschkurs und Praxis

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung

Das seit Mai 2026 laufende Modellprojekt work2speak verbindet in Frankfurt, Bremen und Ammerland Integrationskurse mit betrieblicher Praxis. Laut F.A.Z. entfallen 40 Prozent der Zeit auf den Arbeitsplatz und 60 Prozent auf den Kurs; die beteiligten Volkshochschulen organisieren das Angebot. In Frankfurt nehmen derzeit sieben Menschen in fünf Betrieben teil.

Warum es wichtig ist: Teilnehmende an Integrationskursen in den Projektregionen können bei ihrer Volkshochschule nach der Verbindung von Kurs und Praktikum fragen.

5. Berlin: Zweisprachig ab der ersten Klasse

Quelle: Tagesspiegel

Die Staatlichen Europa-Schulen Berlin bieten ab der Grundschule Unterricht auf Deutsch und in einer von neun Partnersprachen. Wie der Tagesspiegel erläutert, werden Kinder bei der Einschulung ihrer Muttersprachgruppe zugeordnet; auch Familien ohne Migrationsgeschichte können diesen Bildungsweg wählen. Weiterführende Angebote reichen bis zu Schulabschlüssen einschließlich Abitur.

Warum es wichtig ist: Prüfen Sie bei der Grundschulwahl, welche Partnersprache zu den Interessen und sprachlichen Voraussetzungen Ihres Kindes passt.

6. Kölner Museumsnacht kehrt am 7. November zurück

Quelle: WDR

Nach einem Jahr Pause kehrt die Kölner Museumsnacht am 7. November 2026 zurück. Laut WDR sind 13 Museen und 17 temporäre Orte beteiligt, von 18 Uhr bis 1 Uhr am 8. November; reguläre Tickets kosten 20 Euro, ermäßigte 10 Euro. Das Stadtportal nennt unter anderem das Museum Ludwig und verlinkt den Online-Ticketverkauf.

Programm und Ticketlink: Stadtportal koeln.de

Warum es wichtig ist: Planen Sie Ihre Museumsroute für den Abend des 7. November und rechnen Sie regulär mit 20 Euro pro Ticket.

Diese Presseschau fasst Berichte deutscher Medien in eigenen Worten zusammen und ist keine eigene Originalberichterstattung. Für vollständige Informationen lesen Sie bitte die verlinkten Originalquellen.

Quellen

  1. DER SPIEGEL - Zusatzbeitrag 2027: Prognose liegt bei 2,9 Prozent
  2. Amtliche Quelle: Bundesamt für Soziale Sicherung
  3. Frankfurter Allgemeine Zeitung - Angebotsmieten: Berlin und Düsseldorf vorne
  4. hessenschau - Gericht stoppt vorerst Abschiebung eines Babys
  5. Frankfurter Allgemeine Zeitung - work2speak verbindet Deutschkurs und Praxis
  6. Tagesspiegel - Berlin: Zweisprachig ab der ersten Klasse
  7. WDR - Kölner Museumsnacht kehrt am 7. November zurück
  8. Programm und Ticketlink: Stadtportal koeln.de

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