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Erasmus+: EU-Budgetpläne sind keine Zusage

Für das Auslandssemester zählt jeder verlässlich zugesagte Euro.

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Bildquelle: Christian Lambiotte · CC BY 4.0

Redaktioneller BelegGeprüft1 offizielle LinksAktualisiert 15. Oktober 2026Methodik
Quellenbeleg

Die Bewerbung für ein Erasmus+-Auslandssemester beginnt an der eigenen Hochschule. Ansprechpartner sind das International Office oder das Erasmus+-Büro. Ein zentrales Bewerbungsformular gibt es nach Angaben der Europäischen Kommission nicht.

Die Einrichtung beantragt die Fördermittel im Namen ihrer Studierenden. Wer für einen Zuschuss angenommen wird, unterschreibt mit ihr eine Fördervereinbarung, das participant grant agreement. Für die eigene Finanzplanung gehören deshalb die Programmregeln und diese Vereinbarung auf den Tisch.

Der Zuschuss trägt zu Reise- und Lebenshaltungskosten bei. Seine Einzelheiten hängen laut Kommission unter anderem davon ab, wie sich die Lebenshaltungskosten zwischen Entsende- und Zielland unterscheiden. Auch die Zahl der Bewerbungen, die Entfernung zwischen den Ländern und weitere verfügbare Stipendien zählen zu den Bedingungen.

Worüber in Brüssel verhandelt wird

Die aktuellen Billionenbeträge betreffen einen anderen Maßstab: den EU-Finanzrahmen für 2028 bis 2034. Der tagesschau-Bericht vom 15. Oktober 2026, Stand 05:15 Uhr, beschreibt die für diesen Tag anstehenden Gipfelgespräche in Brüssel. Für die sieben Haushaltsjahre nennt er rund 1,8 Billionen Euro im Kommissionsvorschlag und gut zwei Billionen Euro im Vorschlag des Europäischen Parlaments. Über diese Vorschläge wird verhandelt.

Für die nächste Bewerbung heißt das: die aktuelle Ausschreibung der Hochschule aufrufen und die veröffentlichte Frist einhalten. Wer schon eine Fördervereinbarung hat, prüft dort Betrag und Bedingungen. Bei einer Nachricht über geänderte Zuschüsse sollte das Erasmus+-Büro die konkrete Mitteilung oder Vertragsregel benennen, die den eigenen Aufenthalt betrifft.

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