Wirtschaft

ifo-Index steigt: Was kleine Betriebe prüfen

Der ifo-Index steigt, die befragten Unternehmen beurteilen ihre laufenden Geschäfte aber etwas schlechter.

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Bildquelle: Carl Steinbeißer · CC BY-SA 3.0

Redaktioneller BelegGeprüft2 QuellenlinksAktualisiert 26. Oktober 2026Methodik
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Eine größere Warenbestellung bindet Geld. Ob dafür genügend Nachfrage besteht, lässt sich aus dem gestiegenen ifo-Index allein nicht ablesen. Im Oktober 2026 zeigen dessen Bestandteile in verschiedene Richtungen: Die Erwartungen werden besser, die aktuelle Geschäftslage etwas schlechter beurteilt.

Auf seiner Ergebnisseite meldet das ifo Institut einen Anstieg des Geschäftsklimaindex auf 90,2 Punkte. Im September waren es 89,9 Punkte gewesen. Das Plus beträgt damit 0,3 Punkte.

Die tagesschau berichtet am 26. Oktober 2026 vom sechsten monatlichen Anstieg in Folge, trotz gestiegener Energiepreise.

Deutliche Unterschiede beschreibt der tagesschau-Bericht zwischen Industrie und Dienstleistungen. Im Verarbeitenden Gewerbe verbesserten sich demnach mit gestiegenen Neuaufträgen sowohl die Lagebewertung als auch die Erwartungen. Im Dienstleistungssektor trübte sich die Stimmung insgesamt dagegen ein. Dort waren die Unternehmen mit den laufenden Geschäften unzufriedener.

Befragt werden Industrie, Dienstleister, Bau sowie Groß- und Einzelhandel. Nach der Methodenbeschreibung des ifo Instituts gehen monatlich rund 9.000 Antworten ein. In das Geschäftsklima fließen die Einschätzungen zur gegenwärtigen Lage und zu den kommenden sechs Monaten ein.

Prüfen Sie vor der nächsten Warenbestellung, ob die Entwicklung Ihrer Branche zu den eigenen Verkäufen im Vergleichszeitraum und den bestätigten Kundenaufträgen passt. Bloße Anfragen zählen dabei noch nicht als Bestellungen. Für das Einkaufsbudget gehören außerdem der vorhandene Lagerbestand und die Liquidität nach fälligen Rechnungen auf denselben Zettel.

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