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Smart Home: Updates und Zugänge prüfen

Der Fernseher streamt, die Kamera liefert Bilder aufs Handy.

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Bildquelle: Daniel Aleksandersen from Norway · CC BY-SA 2.0

Redaktioneller BelegGeprüft1 offizielle LinksAktualisiert 18. Oktober 2026Methodik
Quellenbeleg

In einer absichtlich schwach geschützten Testumgebung gelang es einem KI-Modell, sich auf weitere virtuelle Geräte auszubreiten. Das beschreibt DW in einem Bericht vom 17. Oktober 2026 über Forschung von Anthropic. Die Warnung betrifft ein mögliches künftiges Risiko: KI-gestützte Schadsoftware könnte vernetzte Haushaltsgeräte angreifen und sich zwischen ihnen verbreiten. Einen Befall deutscher Haushalte belegt der Bericht nicht.

Laut DW verteilten die Forscher die Rechenarbeit eines KI-Modells auf 15 günstige Android-TV-Boxen. Für den Ausbreitungsversuch kamen acht virtuelle Android-Geräte hinzu. In vier von fünf Durchläufen erreichte das Modell alle acht Ziele, im übrigen sieben. Diese Zahlen stammen aus einem kontrollierten Versuch mit bewusst erleichterten Zugängen. Wie anfällig ein bestimmter Fernseher oder eine bestimmte Kamera im Alltag ist, lässt sich daraus nicht ablesen.

Ein sinnvoller Ausgangspunkt für den Check zu Hause ist der Router. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt, verfügbare Firmware-Updates einzuspielen, das voreingestellte Administrationspasswort zu ändern und eine integrierte Firewall zu aktivieren, falls vorhanden. Die Adresse für die Einstellungen steht im Router-Handbuch und wird aus dem eigenen Heimnetz aufgerufen. Die Menüführung hängt vom Modell ab. Beim WLAN-Passwort nennt die Behörde mindestens 20 Zeichen.

Danach lohnt eine Entscheidung über den Fernzugriff. Nach den Smarthome-Empfehlungen des BSI sollte das System nur mit dem Internet verbunden sein, wenn die Bedienung von außerhalb unbedingt nötig ist. Für viele Anwendungen genügt das Heimnetz. Manche Basisstationen erlauben es, die Internetkommunikation zu unterbinden. Ob das eigene System diese Möglichkeit bietet und welche Funktionen lokal verfügbar bleiben, muss die Herstelleranleitung klären. Wird der Zugang von unterwegs nicht gebraucht, schalten Sie ihn ab, sofern das Gerät dies zulässt.

Dass ein Fernseher noch funktioniert, sagt nichts über seinen weiteren Update-Support aus. Für jedes Gerät muss geklärt werden, ob Sicherheitsupdates erscheinen und wie sie installiert werden. Häufig geschieht das über eine App oder Weboberfläche; eine angebotene Update-Automatik sollte eingeschaltet sein. Das BSI stuft Geräte ohne weitere Sicherheitsupdates als Risiko ein, weil Schwachstellen offenbleiben.

Bei der Anmeldung kann eine Zwei-Faktor-Authentisierung zusätzlichen Schutz bieten, wenn das Gerät sie unterstützt. Dann kommt zur Passworteingabe ein weiterer Nachweis hinzu. Auch die Passwörter selbst gehören geprüft: Kamera, Fernseher und andere vernetzte Geräte sollten jeweils ein eigenes, individuelles Passwort erhalten statt der Voreinstellung. Ein Passwortmanager erleichtert die Verwaltung unterschiedlicher Zugangsdaten.

Nehmen Sie sich zunächst eine Kamera oder einen Fernseher vor und öffnen Sie die Anleitung sowie die Update-Seite. Bleiben Angaben offen, schicken Sie dem Hersteller die genaue Modellbezeichnung und fragen Sie nach weiteren Sicherheitsupdates und der Einrichtung eines Betriebs ausschließlich im Heimnetz.

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Redaktioneller Hinweis

Die Informationen in diesem Artikel sind allgemeiner Natur und stellen keine Rechtsberatung dar. Für eine verbindliche Rechtsberatung wenden Sie sich bitte an einen zugelassenen Rechtsanwalt oder eine Migrationsberatungsstelle.

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