Berlinuna Wörterbuch
Deutsch-Arabisches Wörterbuch für den Alltag in Deutschland
das Attest
B1الشهادة الطبية / إفادة الطبيب الرسمية
Ein Attest ist eine schriftliche ärztliche Bescheinigung über einen medizinischen Zustand oder Sachverhalt. Es ist nicht dasselbe wie eine Krankschreibung (AU): Das Attest beschreibt allgemein eine medizinische Tatsache – zum Beispiel für Schule, Versicherung, Sportverein, Mietvertrag oder Gericht –, während die AU nur Arbeitsunfähigkeit für den Arbeitgeber bestätigt. Ärzte berechnen für ein Attest in der Regel zwischen 5 und 50 Euro, weil es keine Kassenleistung ist.
der Beipackzettel
B1نشرة الدواء / الورقة الداخلية للدواء
Das Informationsblatt, das jedem Medikament beiliegt. Es enthält Angaben zu Inhaltsstoffen, Dosierung, Wechselwirkungen, Nebenwirkungen und Warnhinweisen. In Deutschland ist es gesetzlich vorgeschrieben.
der Bereitschaftsdienst
B1الخدمة الطبية المناوبة خارج أوقات الدوام
Der Bereitschaftsdienst hilft, wenn Arztpraxen geschlossen sind, aber es kein lebensgefährlicher Notfall ist. In Deutschland ruft man dafür meist die 116117 an. Der Dienst vermittelt medizinische Beratung, Bereitschaftspraxen oder Hausbesuche, besonders abends, nachts, am Wochenende und an Feiertagen.
der Eigenanteil
B1الحصة الشخصية / المساهمة الذاتية في التكاليف الطبية
Der Betrag, den ein Patient selbst bezahlen muss, obwohl er krankenversichert ist. Der Eigenanteil ist der Teil der Kosten, den die Krankenkasse nicht übernimmt. Bei verschreibungspflichtigen Medikamenten beträgt der Eigenanteil in der Regel 10 Prozent des Preises, mindestens 5 Euro, höchstens 10 Euro.
der Medikationsplan
B1خطة الأدوية / جدول الأدوية
Ein Medikationsplan ist eine Übersicht über alle Medikamente, die Sie regelmäßig nehmen. Darauf stehen Name, Stärke, Dosis und Uhrzeit. Der Plan hilft Ärzten, Apotheken und Krankenhäusern, Wechselwirkungen zu vermeiden und schnell zu sehen, was Sie wirklich einnehmen.
der Mutterpass
B1دفتر متابعة الحمل / جواز الأمومة الطبي
Ein kleines gelbes Heft, das jede schwangere Frau in Deutschland nach der Feststellung der Schwangerschaft von ihrem Frauenarzt bekommt. Es enthält alle medizinischen Informationen zur Schwangerschaft, Ergebnisse der Vorsorgeuntersuchungen, Ultraschallbilder und wichtige Laborwerte. Nach der Geburt werden dort auch die ersten U-Untersuchungen des Babys dokumentiert.
der Notdienst
B1خدمة الطوارئ / المناوبة الليلية
Ein medizinischer oder technischer Service, der außerhalb der normalen Arbeitszeiten verfügbar ist - nachts, am Wochenende oder an Feiertagen. Es gibt ärztlichen Notdienst, Apotheken-Notdienst, und Notdienst für Handwerker (z.B. Klempner).
der Zahnersatz
B1تركيبات الأسنان / الطقم السنّي
Zahnersatz bezeichnet alle künstlichen Lösungen, die fehlende oder beschädigte Zähne ersetzen: Kronen, Brücken, Implantate, Teil- und Vollprothesen. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt nur einen festen Zuschuss, den 'Festzuschuss'. Den Rest muss der Patient selbst tragen oder über eine Zahnzusatzversicherung absichern. Mit dem Bonusheft kann der Zuschuss steigen.
der Überweisungsschein
B1ورقة الإحالة الطبية / تحويلة إلى طبيب مختص
Ein Überweisungsschein ist ein Formular vom Hausarzt oder einem anderen Arzt für eine Facharztpraxis. Darauf steht, warum Sie dorthin sollen und welche Untersuchung gebraucht wird. Nicht jeder Facharzt verlangt ihn, aber viele Praxen fragen danach, besonders bei bestimmten Behandlungen. Er hilft auch, Informationen zwischen Ärzten weiterzugeben.
die IGeL-Leistung
B1خدمات صحّية فردية يدفعها المريض من جيبه (خارج التغطية الصحّية الإلزامية)
Eine 'Individuelle Gesundheitsleistung' (IGeL), die NICHT von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt wird. Der Patient muss diese medizinische Untersuchung oder Behandlung selbst bezahlen. Beispiele sind bestimmte Vorsorgeuntersuchungen, sportmedizinische Tests oder kosmetische Eingriffe. IGeL-Leistungen sind freiwillig — der Arzt darf Sie nicht zur Annahme zwingen.
die Krankenversicherung
B1التأمين الصحي / تأمين المرض
Eine Versicherung, die für Arztkosten, Medikamente und Krankenhausaufenthalte bezahlt. In Deutschland ist sie Pflicht für alle - Sie müssen entweder gesetzlich oder privat versichert sein. Sie zahlen jeden Monat einen Beitrag, auch wenn Sie nicht krank sind.
die Krankschreibung
B1شهادة مرضية / إجازة مرضية
Ein ärztliches Attest, das bestätigt, dass Sie krank sind und nicht arbeiten können. Sie brauchen es, um bezahlten Krankenurlaub zu bekommen. Ohne Krankschreibung können Sie gefeuert werden.
die Rezeptgebühr
B1رسوم الوصفة الطبية / مبلغ يدفع عند صرف الدواء
Die Rezeptgebühr ist ein Betrag, den gesetzlich Versicherte in der Apotheke für bestimmte verschreibungspflichtige Medikamente zahlen. Sie ist keine Strafe und kein Trinkgeld, sondern eine Zuzahlung. Manche Menschen sind befreit, zum Beispiel nach einer genehmigten Befreiung der Krankenkasse.
die Schweigepflicht
B1واجب السرية المهنية / عدم إفشاء المعلومات
Schweigepflicht bedeutet, dass Aerzte, Therapeutinnen, Beratungsstellen oder Anwaelte Ihre persoenlichen Informationen nicht einfach weitergeben duerfen. Das betrifft Diagnosen, Aufenthaltsprobleme, Schulden oder Familienfragen. Es schafft Vertrauen, besonders wenn man Angst vor Behoerden hat.
die Selbstbeteiligung
B1التحمل الذاتي / المساهمة الشخصية
Der Betrag, den Sie selbst zahlen müssen, bevor die Versicherung zahlt. Kommt vor bei Krankenversicherung (Medikamente, Zahnbehandlung), Kfz-Versicherung, oder Haftpflichtversicherung. Oft zwischen 10-500 Euro.
die Zuzahlung
B1الدفع الإضافي / المساهمة المالية (في التأمين الصحي)
Ein kleiner Betrag, den Sie bei bestimmten medizinischen Leistungen selbst zahlen müssen, obwohl Sie krankenversichert sind. Das gilt für Medikamente, Krankenhausaufenthalte und manche Behandlungen.
die Zweitmeinung
B1الرأي الطبي الثاني
Das Recht, bei einem anderen Arzt eine zweite medizinische Meinung zu einem Befund oder einer Behandlungsempfehlung einzuholen. In Deutschland ist das gesetzlich verankert und von der Krankenkasse bei bestimmten Eingriffen zu finanzieren.
nüchtern
B1على معدة فارغة / صائم عن الطعام قبل الفحص
Nüchtern bedeutet beim Arzt meistens: Sie sollen vor einer Untersuchung nichts essen und manchmal auch bestimmte Getränke meiden. Oft ist stilles Wasser erlaubt, aber Kaffee, Milch, Saft und Alkohol nicht. Das Wort kann auch bedeuten, dass jemand keinen Alkohol getrunken hat. Bei Unsicherheit sollten Sie vorher in der Praxis anrufen und die Anweisung bestätigen lassen.