Berlinuna Wörterbuch
Deutsch-Arabisches Wörterbuch für den Alltag in Deutschland
die Vorsprache
B2الحضور الشخصي لمراجعة دائرة أو جهة رسمية
Eine Vorsprache ist ein persönlicher Termin bei einer Behörde, Beratungsstelle oder Firma. Man erscheint dort selbst, erklärt sein Anliegen, beantwortet Fragen und gibt oft Originalunterlagen ab. Das Wort klingt formell und steht häufig in Behördenbriefen, besonders bei Ausländerbehörde, Jobcenter oder Bürgeramt.
die Warmmiete
A2الإيجار الشامل / الإيجار الدافئ (شامل المصاريف الجانبية)
Der gesamte monatliche Mietbetrag inklusive aller Nebenkosten wie Heizung, Wasser und Müllabfuhr. Das Gegenteil ist die Kaltmiete, die nur die reine Miete ohne Nebenkosten ist.
die Warmmiete / die Kaltmiete
A2الإيجار الشامل / الإيجار الأساسي (بدون مصاريف)
Kaltmiete ist nur die Miete für die Wohnung selbst. Warmmiete ist Kaltmiete + Nebenkosten (Heizung, Wasser, Müll, Hausmeister). In Wohnungsanzeigen steht oft 'Miete: 800€ kalt + 150€ NK' - das bedeutet Warmmiete 950€.
die Wartemarke
A2رقم الانتظار / تذكرة الدور
Eine Wartemarke ist ein kleiner Zettel oder eine digitale Nummer, die zeigt, wann Sie dran sind. Man bekommt sie zum Beispiel im Bürgeramt, in manchen Arztpraxen, bei Behörden oder in Servicecentern.
die Warteschlange
A2الطابور / صف الانتظار
Eine Warteschlange ist eine Reihe von Menschen, die warten, bis sie an der Reihe sind. Man findet sie im Supermarkt, beim Amt, vor Clubs oder an der Bushaltestelle. In Deutschland kann eine Schlange auch unausgesprochen sein: Wer zuerst da war, kommt normalerweise zuerst dran.
die Wohnfläche
B2المساحة السكنية / مساحة الشقة بالمتر المربع
Die Wohnfläche ist die Größe einer Wohnung in Quadratmetern. Sie ist entscheidend für den Mietpreis und steht im Mietvertrag. Wichtig: Nicht jeder Raum zählt voll - Balkone nur zur Hälfte, Dachschrägen unter 1 Meter gar nicht.
die Wohngemeinschaft
B1السكن المشترك / شقة الشركاء (WG)
Eine Wohnform, bei der mehrere Menschen gemeinsam eine Wohnung bewohnen und sich Küche, Bad und manchmal das Wohnzimmer teilen. Jeder Bewohner hat in der Regel sein eigenes Zimmer. Die Wohngemeinschaft – kurz WG – ist besonders bei Studierenden und Berufseinsteigern verbreitet und spart Kosten.
die Wohnungsanzeige
B1إعلان الشقة / إعلان السكن
Eine Wohnungsanzeige ist ein Inserat für eine freie Wohnung. Dort stehen meistens Warmmiete, Kaltmiete, Zimmerzahl, Wohnfläche, Kaution und Kontakt. Viele Anzeigen benutzen Abkürzungen wie EBK, WG, befristet oder provisionsfrei. Genaues Lesen spart Zeit, schützt vor Fehlern und hilft, schnell eine passende Antwort zu schreiben.
die Wohnungsbesichtigung
A2معاينة الشقة / زيارة الشقة قبل الاستئجار
Eine Wohnungsbesichtigung ist der Termin, bei dem Interessenten eine Wohnung vor der Mietentscheidung besichtigen. In deutschen Großstädten sind Besichtigungen oft mit vielen Bewerbern gleichzeitig (Massenbesichtigung), weshalb man sich gut vorbereiten und einen guten Eindruck hinterlassen sollte.
die Wohnungsbewerbung
B1طلب التقديم على شقة (ملف السكن)
Die Wohnungsbewerbung ist das Paket, mit dem Sie sich nach einer Besichtigung um eine Wohnung bewerben. Dazu gehören oft Selbstauskunft, Einkommensnachweise, SCHUFA, Ausweiskopie und ein kurzer Text. In Berlin entscheidet manchmal die schnelle, vollständige Bewerbung darüber, ob Sie überhaupt eine Antwort bekommen.
die Wohnungsgeberbestätigung
B1شهادة تأكيد السكن من المالك
Ein offizielles Formular, das Ihr Vermieter unterschreiben muss, um zu bestätigen, dass Sie bei ihm wohnen. Sie brauchen es für die Anmeldung beim Bürgeramt. Seit 2015 Pflicht in ganz Deutschland - ohne dieses Dokument können Sie sich nicht anmelden!
die Wohnungsgröße
A2مساحة الشقة
Die Wohnungsgröße beschreibt, wie groß eine Wohnung ist, meistens in Quadratmetern. Sie ist wichtig bei Wohnungssuche, Miete, Jobcenter-Anträgen und Nebenkosten. In Anzeigen steht oft 55 m² oder 2 Zimmer. Küche, Bad, Balkon und Abstellräume werden je nach Regel unterschiedlich gezählt.
die Wohnungsnot
B1أزمة السكن / نقص المساكن
Der Mangel an bezahlbaren Wohnungen in deutschen Großstädten. Die Wohnungsnot betrifft besonders Großstädte wie Berlin, München und Hamburg, wo die Mieten stark gestiegen sind und es zu wenig Wohnraum gibt.
die Wohnungsübergabe
B1تسليم الشقة / استلام الشقة
Die Wohnungsübergabe ist der Termin, bei dem eine Wohnung offiziell übergeben wird. Man prüft Schlüssel, Zählerstände, Wände, Böden, Fenster und vorhandene Schäden. Beim Einzug und beim Auszug ist dieser Termin wichtig, weil er später über Kaution und Reparaturen entscheiden kann.
die Zahlungsaufforderung
B2طلب دفع / مطالبة بسداد مبلغ
Eine Zahlungsaufforderung ist ein Schreiben, in dem Sie aufgefordert werden, einen bestimmten Betrag zu bezahlen. Sie kann von einer Firma, Behörde, Versicherung oder Kanzlei kommen. Wichtig sind Betrag, Frist, Empfänger und Verwendungszweck.
die Zahnreinigung
A2تنظيف الأسنان المهني / جلسة تنظيف عند طبيب الأسنان
Die professionelle Zahnreinigung (PZR) ist eine gründliche Reinigung Ihrer Zähne beim Zahnarzt. Sie entfernt Zahnstein und Verfärbungen, die Sie mit der Zahnbürste nicht erreichen. Die meisten Zahnärzte empfehlen sie ein- bis zweimal pro Jahr.
die Zahnzusatzversicherung
B2تأمين الأسنان التكميلي
Eine zusätzliche private Krankenversicherung, die Zahnbehandlungen abdeckt, die die gesetzliche Krankenversicherung nicht oder nur teilweise bezahlt. Zahnarztkosten können in Deutschland sehr hoch sein - eine Zahnzusatzversicherung reduziert diese erheblich.
die Zeiterfassung
B1تسجيل ساعات العمل / نظام الدوام
Die Zeiterfassung ist das Aufschreiben oder digitale Erfassen Ihrer Arbeitszeit. Damit sieht der Arbeitgeber, wann Sie angefangen, Pause gemacht, Überstunden geleistet und Feierabend gemacht haben. Sie kann per App, Karte, Liste oder Computer laufen und ist wichtig für Lohn, Urlaub, Überstunden und Nachweise bei Streit.
die Zusage
B2الموافقة / القبول / التأكيد
Eine offizielle oder verbindliche Bestätigung, dass etwas genehmigt oder zugesagt wurde. Man bekommt eine Zusage für eine Wohnung, einen Job, einen Studienplatz oder einen Kredit. Das Gegenteil ist 'Absage'. Wichtig: Eine Zusage ist rechtlich bindend!
die Zusatzversicherung
B2تأمين تكميلي / تأمين إضافي اختياري
Eine private Versicherung, die Sie zusätzlich zur gesetzlichen Krankenversicherung abschließen können, um Leistungen zu bekommen, die die gesetzliche Kasse nicht oder nur teilweise zahlt — zum Beispiel hochwertigen Zahnersatz, Einzelzimmer im Krankenhaus oder Brillen.
die Zustellung
B2التبليغ الرسمي / تسليم الخطاب قانونياً
Die Zustellung ist die offizielle Übergabe eines Briefes oder Bescheids, oft per Post oder durch eine Behörde. Ab dem Tag der Zustellung laufen wichtige Fristen, zum Beispiel für Widerspruch oder Zahlung. Deshalb sollte man den Briefkasten regelmäßig kontrollieren, Umschläge aufbewahren und bei Abwesenheit eine Vertrauensperson bitten, nach der Post zu schauen.
die Zuständigkeit
B2الاختصاص / الجهة المسؤولة
Zuständigkeit bedeutet, dass eine Behörde, eine Person oder ein Amt für ein bestimmtes Problem verantwortlich ist. In Deutschland hört man oft: „Dafür sind wir nicht zuständig.“ Dann müssen Sie herausfinden, welche Stelle den Antrag bearbeiten darf, zum Beispiel Bürgeramt, Jobcenter oder Ausländerbehörde. Das Wort hilft, lange Umwege zu vermeiden.
die Zuzahlung
B1الدفع الإضافي / المساهمة المالية (في التأمين الصحي)
Ein kleiner Betrag, den Sie bei bestimmten medizinischen Leistungen selbst zahlen müssen, obwohl Sie krankenversichert sind. Das gilt für Medikamente, Krankenhausaufenthalte und manche Behandlungen.
die Zweitmeinung
B1الرأي الطبي الثاني
Das Recht, bei einem anderen Arzt eine zweite medizinische Meinung zu einem Befund oder einer Behandlungsempfehlung einzuholen. In Deutschland ist das gesetzlich verankert und von der Krankenkasse bei bestimmten Eingriffen zu finanzieren.